Armee räumt Demoralisierung nach Zusammenstoß in Basilan ein

21. Oktober 2011 – Selbst wenn die Armee, nach dem Tod von 19 Soldaten bei einem Zusammenstoß mit Mitgliedern der ‚Moro Islamic Liberation Front‘ in Basilan, eine Demoralisierung einräumt, ist die philippinische Armee bestrebt einen größeren Spielraum bei der Einhaltung des Waffenstillstands mit den Sezessionisten zu erhalten.

Armeesprecher Oberst Antonio Parlade Jr. sagte, der Vorfall hatte die Moral der Armee gedrückt, obwohl die Truppen nicht darüber reden würden. „Natürlich sind unsere Männer demoralisiert. Sie werden nicht darüber reden, also sollte ich für sie sprechen.“ sagte er. Weiter sagte er, es sollte mehr Spielraum für die Soldaten geben, bei der Beobachtung des Waffenstillstands.

„Wir sollten mit dem Friedensprozess fortfahren. Aber es gibt mehrere Möglichkeiten. Zum Beispiel könnten wir bei der Beobachtung des Waffenstillstands auswählen.“ sagte er in einem Interview auf dzBB Radio. Er schlug vor, dass die Truppen mehr Flexibilität vor allem in Gegenden erhielten, in denen die MILF die Regeln des Waffenstillstands nicht befolgten.

In dem Zusammenstoß in Basilan, hatte die MILF behauptet, das Militär wäre in ihr Hoheitsgebiet ohne vorherige Abstimmung eingedrungen, was aber vom Militär bestritten wird.

Präsident Benigno Aquino III hatte den Angriff verurteilt, hat aber sich bisher geweigert, die laufenden Friedensbemühungen mit der MILF einzufrieren. Aquino traf persönlich die Führung der MILF in Tokyo im August dieses Jahres, um den Friedensprozess zu fördern.

Ein Air Force Flugzeug startete am frühen Freitagmorgen nach Zamboanga, um die getöteten Soldaten zu holen. Er sagte, die Leichen von 11 der 19 Gefallenen würden nach Manila gebracht werden. Parlade ergänzte, sie erwarteten, dass das Flugzeug bis Freitag Nachmittag in Manila ankomme.

dkb.de

Quelle: http://www.gmanews.tv/story/236097/nation/army-admits-demoralization-after-deadly-basilan-clash