Philippinischer Präsident sagt China sei „vernünftig“

21. Sept. 2011 – Der philippinische Präsident Benigno Aquino, sagte am Dienstag, dass er China als „vernünftig“ einschätze, über die Spannungen der territorialen Streitigkeiten, solange Peking ein Weg gegeben wird, um sein Gesicht zu wahren.

Aquino, der vor kurzem Peking besuchte mit der Forderung die hohen Spannungen in dem rohstoffreichen Südchinesischen Meer abzubauen, sagte, es sei von entscheidender Bedeutung, zu versuchen die Position der anderen Seite zu verstehen und Bereiche der Übereinstimmung zu finden.

„In ihrem speziellen Fall, ist das Konzept der Gesichtswahrung sehr wichtig.“ sagte Aquino in der ‚Asia Society‘ in New York, die er besucht, um an der jährlichen Generalversammlung der Vereinten Nationen teilzunehmen. „Wir denken, sie werden vernünftig sein, aber sie müssen auch einige Vorzüge erhalten, um ihr Gesicht zu wahren.“ sagte Aquino.

Aber Aquino hielt an seiner Position fest, dass China eine Vereinbarung mit allen 10 Mitgliedern der ‚Association of Southeast Asian Nations‘ auf Basis eines Verhaltenskodex im Südchinesischen Meer erreichen sollte. „Wenn wir es auf bilateraler Basis tun, dann werden wir einfach übertreiben und das Problem der konkurrierenden Ansprüche verschärfen.“ sagte Aquino.

ASEAN und China vereinbarten im Jahr 2002 an einem Verhaltenskodex für das Meer zu arbeiten, aber es gab nur wenig Fortschritte, da Diplomaten sagten, dass das aufstrebende China sich mit jeder Nation wegen der Streitigkeiten einzeln befassen wolle.

Die Spannungen erreichten dieses Jahr ihren Gipfel, als die Philippinen und Vietnam China die aggressive Belästigung von Fischern im Südchinesischen Meer vorwarfen, wo Brunei, Malaysia und Taiwan ebenso Ansprüche stellen.

Während der Annäherung an China, hat Aquino 11 Milliarden Pesos (252 Mio. US$) eingeplant, um die philippinische Marine, dessen Flaggschiff aus dem Zweiten Weltkrieg stammt, zu modernisieren. Die Vereinigten Staaten haben Hilfe bei der Aufrüstung der Philippinen angeboten.

Die Spannungen stiegen auch zwischen Manila und Peking, als China im März drei Filipinos wegen Drogenvergehen, trotz wiederholter Appelle hinrichtete.

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Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5hdUe3whUUCPm_EvFrzWYWjOLpZBA?docId=CNG.5cc676d2b02da276cd06b20df22fe7f6.cd1