Lektion von WikiLeaks: Nicht mit Botschaftsangehörigen sprechen!

9. Sept. 2011 – „Die Quintessenz ist, nicht mit ihnen zu reden.“ Dies sagte Senator Joker Arroyo, sei die Lektion, die aus den letzten Veröffentlichungen von US-Diplomaten im Internet vom „Whistleblower Wikileaks“ gelernt werden sollte.

Er gab seine Stellungnahme nach der letzten Veröffentlichungen von diplomatischen Depeschen durch Wikileaks, die zeigten, dass die damalige US-Botschafterin in Manila Kristie Kenney, ihre Berichte an das US-Außenministerium übermittelte, über ihre Gespräche mit einigen philippinischen Offiziellen.

„Das ist das ganze Problem mit unseren Offiziellen, sie sind erpicht darauf, mit Beamten der Botschaft zu sprechen und nun ist es passiert. Fortan denke ich, sollte philippinische Offizielle vorsichtig sein, wenn sie mit ihnen sprechen.“ sagte Arroyo in einer Pressekonferenz im Senat. Eine typische Praxis der US-Botschaft sei es, Offizielle des Gastlandes „anzuzapfen“ und ihren Vorgesetzten in Washington Bericht zu erstatten, erklärte der Senator.

„Du weißt nicht, wer unter denen wirklich Diplomaten sind, da einige von ihnen mit der CIA verbunden sind.“ behauptete Arroyo. „Moralische Lektion: Akzeptieren Sie keine Einladung, es sei denn es handelt sich um eine offizielle. Die Philippinen sind nicht das einzige Land auf der ganzen Welt, das zum Opfer wurde. Aber wir haben dem zu viel Bedeutung beigemessen, weil auch die Medien darüber berichten.“ fügte er hinzu.

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Während er sagte, dass die veröffentlichten diplomatischen Depeschen nichts bringen würden, solange sie nicht bestätigt wurden, kommentierte Arroyo Berichte, dass sich die USA angeblich die Unterstützung der ‚Moro Islamic Liberation Front‘ (MILF) sicherten, zeige dass das amerikanische Interesse an den Philippinen nur „strategisch“ war. „Sie sind an Mindanao interessiert, weil es dort möglich ist, die militärischen Einrichtungen zu errichten, die sie möchten. Die US-Militärbasen wollen sie dort stationieren.“ sagte er.

„Die Veröffentlichung dieser WikiLeaks sollten nicht in der Form beachtet werden, da sie uns beschädigen. Sie gibt uns eine Lektion, wie die US-Regierung denkt, wie man ihr vertrauen kann, wie sie zurück schlagen.“ fügte er hinzu.

Senatorin Miriam Defensor-Santiago sagte hingegen, die Öffentlichkeit sollte die Veröffentlichungen nicht sofort abweisen, da diese Informationen enthielten, die in der Vergangenheit nicht leicht zugänglich waren.

Am Montag, forderte sie sogar das ‚Blue Ribbon Committee‘ dazu auf, die Nachricht der US-Botschaft veröffentlicht von Wikileaks zu untersuchen, wonach der frühere Präsident Fidel Ramos angeblich 200.000 US$ (etwa 5 Millionen Gegenwert zu dieser Zeit) vom gestürzten libyschen Staatschef Muammar Gaddafi erhielt, als er und der ehemalige Sprecher des Repräsentantenhauses Jose de Venecia im Jahre 1992 Tripolis besuchten.

Quelle: http://www.gmanews.tv/story/231891/nation/lesson-from-wikileaks-dont-talk-to-embassy-officials