Hierhin und Zurück …

das ist der Titel des Blogs einer 21-jährigen Forscherin, die derzeit in Mindanao das Land und die Menschen, mit dem Rucksack erforscht.

Mehr als nur ein Tagebuch: http://monbonmot.blogspot.com

Ein Auszug daraus:
„Seit 4 Stunden haben wir keinen Strom mehr. Das veranlasste mich früher als gewohnt aufzustehen, da mein Deckenventilator mir nicht die gewohnte Abkühlung während der Morgenstunden verspricht. Mein Zimmer heizt sich morgens sehr schnell auf, da es sich direkt unter dem Metalldach befindet. Was mir jedoch sehr Sorgen bereitet, ist der zu Neige gehende Akku meines Netbooks. Da es mein Entertainingsapparat Numero Uno ist. Ich analysiere damit meine Forschungsergebnisse, schreibe über den Tag meine Emails, spiele Pacman, höre Musik, Kurzgeschichten von Mark Twain und Oscar Wilde oder den Reisebericht von Charles Darwin an. Leider kann ich aufgrund meines Sonnenbrands mich nicht in der Sonne blicken lassen, sodass ein bisschen Planschen im Meer somit flach fällt. Wenn ich zurück bin in Deutschland kann ich mir bestimmt anhören, warum ich trotz der Sonne und des Klimas so weiß bin. Meine Hautfarbe switcht immer mal zwischen shrimprot und käseweiß ohne den erhofften Bräunungseffekt. Meine Mitmenschen glauben mir nicht, dass ich einen Sonnenbrand habe, weil ich keine Brandblasen am Rücken, Armen und Schultern habe. Das wäre ja noch schöner, als ob leuchtendrot mit Spannungsgefühl nicht genug ist.“

Mitten aus dem Busch – mitten aus dem Leben.