Küstenwache versucht Ölpest zu verhindern

3. August 2011 – Die philippinische Küstenwache arbeitete gestern daran, einen Ölteppich einzufangen, der drei bis vier Kilometer vor der Küste von der Stadt Manapla in Negros Occidental sich bildete, wo die MV Asia Malaysia, Berichten zufolge mit tausenden Litern Treibstoff am Sonntag unterging.

Der Leiter der Küstenwache (PCG) in Bacolod, Lt. Commander Godofredo Vagilidad sagte, das Schiff sank etwa 50 bis 60 Fuß (15 bis 18 Meter) und sei rund drei Kilometer von der Stadt Manapla in Negros Occidental entfernt. Alle 178 Passagiere und Besatzungsmitglieder der MV Asia Malaysia seien gerettet und nach Iloilo gebracht worden. Der Kommandeur der PCG ‚Western Visayas‘, Commodore Athelo Ybañez sagte, der Ölteppich aus dem versunkenen Schiff sei etwa 200 yards (183 Meter) lang und 30 bis 50 yards (27 bis 46 Meter) breit und bewege sich nach Nordosten in Richtung des nördlichen Teils Iloilo.

Boote der Küstenwache seien in dem Gebiet mit einem chemischen Dispergiermittel und speziellen Auslegern eingesetzt worden, um das Öl vor einer weiteren Verteilung abzuhalten und um Umweltschäden und eine Küstenverschmutzung zu verhindern, vor allem im Norden Iloilos und einigen Teilen von Negros Occidental, fügte Ybañez hinzu. Ein Hubschrauber war in der Gegend, um bei Ebbe aus der Vogelperspektive, Luftaufnahmen der Leckagen für eine rasche Eindämmung zu machen, sagte er. Ybañez gab bekannt, dass das Schiff 5.000 Liter Dieselkraftstoff und 16.000 Liter Bunkeröl an Bord hatte.

Während der Dieselkraftstoff sich im Wasser auflösen würde, sei das Bunkeröl sehr schädlich für die Umwelt und schwer zu beseitigen. Er warnte auch vor der Möglichkeit, dass die Treibstofftanks vom Druck des Meerwassers platzen könnten, selbst wenn die Brennstoffventile des Schiffs versiegelt seien. Ybañez sagte weiter, ein Taucher der PCG hatte am Montag die Position des versunkenen Schiffes geprüft, das näher an der Küste von Manapla sei, als es zu Iloilo war.

Die ‚PCLK Mercantile and Services‘, das Unternehmen das durch die ‚Trans Asia Shipping Lines‘ zur Bergung beauftragt wurde, wird heute erwartet, um die Ventile und Kappen auf dem Schiff zu versiegeln, um weiteres Austreten von Öl- und Treibstoff zu verhindern, sagte gestern Lourdes Escalante, die Bürgermeisterin von Manapla. Negros Occidental Governor, Alfredo Marañon, hat eine Beurteilung der Situation für mögliche Schäden am Manapla Riff angeordnet, das Gegenstand einer Sanierung geworden ist, sagte Escalante. Das Boot sank vor Manapla, wo das Gewässer seicht sei, sagte sie. „Wir sind sehr besorgt wegen einer Ölpest, da diese unsere Riffe schädigen und den Lebensunterhalt unserer Fischer bedroht.“ ergänzte Escalante.

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Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/35415/coast-guard-working-to-contain-oil-spill-from-sunken-ship