Kontrovers: OFW

OFW: Chance oder Fluch?

Rund 10 Millionen Gastarbeiter entsenden die Philippinen in die Welt. Diese schicken nicht nur erhebliche Summen an im Ausland verdientem Geld in die Philippinen zurück, sie erhöhen scheinbar auch die wirtschaftliche Leistung des Landes und entlasten die Arbeitslosenquote.

Dennoch ist man dadurch sehr abhängig von der Weltkonjunktur, von regionalen Krisen, der Politik von Drittländern, von Katastrophen wie zuletzt in Japan nach dem Kraftwerksunglück oder der politischen Krisen in der arabischen Welt.

Dass an diesem Markt nicht nur die Arbeiter selbst und deren Angehörigen profitieren, ist ein offenes Geheimnis. Dennoch erschüttern einen, aus der Sicht eines westlich orientierten Menschen, dann die permanenten Begleitumstände. Es scheint als seien die betroffenen Parteien nur am kurzfristigen Verdienst interessiert. Investiert wird nur wenn erforderlich.

Zuletzt bei den Seefahrern: ein Drittel der weltweiten Seefahrer sind Filipinos. Das will was heißen, so denkt man zumindest. Doch statt in einen Vorsprung z.B. bei der Ausbildung zu investieren, wird jeder Dollar eingesteckt, bis aus der Kuh kein Tropfen Milch mehr kommt. Denn die EU sagt: „Eure Seefahrer sind unterqualifiziert!“ Dann wird panisch umgebaut bis zur nächsten Krise. Sollte Saudi-Arabien politisch ähnliches wie seinen Nachbarn passieren, dann werden einige unruhig werden.

Nach außen wirkt das wie ein Sklavenmarkt, aber nicht erst seit dieser Regierung, sondern seit jeher. Wenn die philippinische Wirtschaft mehr Anreize erhielte und man all das Geld statt in das morbide OFW-Gebilde (umsonst ist das nämlich nicht), selbst in die eigene Wirtschaft investieren würde, dann sollte doch ein eigener Arbeitsmarkt entstehen können.

Oder ist das zu naiv gedacht und die Sachlage ist komplexer?

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Cruzer

Wenn Freiheit irgendeine Bedeutung hat, dann die, den Leuten das sagen zu dürfen, was sie nicht hören wollen.

 

 

Was haben Deutschland und die Philippinen gemeinsam? Beide sind führende Exportnationen. Was ist der Unterschied? Deutschland exportiert Waren (Platz 2 hinter China), die Philippinen exportieren Arbeitskräfte (Platz 4 hinter China, Indien und Mexiko). Das klingt zynisch, trifft aber den Kern der Sache.

Die Philippinen produzieren keine Waren, die sie konkurrenzfähig auf dem Weltmarkt verkaufen könnten. Was dort industriell produziert wird, sind Zulieferteile im Auftrag für ausländische Großkonzerne. Quasi als verlängerte, billige Werkbank. Die Tourismusindustrie dümpelt vor sich hin. Die philippinische Wirtschaft ist demnach nicht investitionsgesteuert sondern konsumptiv. Was zur Folge hat, dass angemessen bezahlte Arbeitsplätze in den meisten Landesteilen -außer National Capital Region (NCR)- rar sind.

So hat sich im Laufe der Zeit ein System des globalen Lohnsklaventums und Leiharbeitsnomadismus entwickelt, beschönigend OFW genannt. Filippinos verdingen sich zu Dumpinglöhnen im Ausland, verdienen dort aber immer noch besser als daheim. Schlechte Arbeitsbedingungen und eine teils Jahre dauernde Trennung von der Familie werden von ihnen billigend in Kauf genommen, mangels besserer Alternativen.

Niemand wird daran etwas ändern können, solange die philippinische Wirtschaft nicht selbst genügend Arbeitsplätze zur Verfügung stellen kann. Die Zahlen sprechen für sich: geschätzte zehn Millionen Filippinos arbeiten im Ausland. Sie brachten im Jahr 2010 18,79 Milliarden US Dollar ins Land. Laut Philippine Overseas Employment Administration (POEA) wurden 624.045 sogenannte Job Orders zusätzlich genehmigt. Es wird für dieses Jahr daher mit einem Anstieg des Kapitalrückflusses um acht Prozent gerechnet. Dieses Geld fließt üblicherweise unverzüglich in den Konsum und stimuliert so die philippinische Wirtschaft signifikant.

Wer nun glaubt, dass die derzeitige Administration sich ob dieser Erkenntnisse daran macht, Programme aufzulegen, die es der Wirtschaft ermöglichen Arbeitsplätze im eigenen Land zu schaffen, ist wirklich naiv. Denn der Staat -und somit dank des oligarchischen Clanwesens auch die Politiker- verdienen außerdem über unzählige Gebühren und Agenturen an diesem modernen Menschenhandel kräftig mit. Wie anders ist es zu erklären, dass die protektionistische 60/40-Regelung gegen ausländische Investoren stur beibehalten wird und somit keine neuen Arbeitsplätze entstehen?

Es gibt in diesem Fall allerdings keine Veranlassung, als Deutscher mit dem Finger auf die Philippinen zu zeigen. Auch Deutschland gehört zu den Staaten, die diese philippinischen Billigarbeitskräfte nachfragen und so dem OFW-Unwesen Vorschub leisten.

dkb.de

Stevaro

http://www.stevaro.de

Wer das Leben schiebt, dem enteilt es. (Seneca)

 

Es wäre schön und auch einerseits wünschenswert, wenn man so „einfach“ Arbeitsplätze schaffen könnte. Aber ich fürchte, dass es nicht geht. Die Standortfaktoren sind dafür extrem ungünstig.

Nehmen wir die Wirtschaft: mir ist noch kein Land begegnet, in dem ein höherer Konsum von z.B. Stromverbrauch bestraft wird. Wenn eine Firma, die 10 kWh Verbrauch hat, investiert und danach plötzlich 100 kWh verbraucht, so wäre es nach weltweit geltenden Gesetzen der Betriebswirtschaftslehre so, dass sie maximal den 10-fachen Preis dafür bezahlt, oder aber was eher wahrscheinlich ist, einen Abschlag (Rabatt) erhält. Aber in den Philippinen kostet der 10-fache Stromverbrauch nicht das Zehnfache minus Rabatt, sondern das Zehnfache plus Aufschlag! Wie das? Dadurch, dass einer mehr verbraucht, muss der Stromversorger am Spotmarkt Energie einkaufen, will daran etwas verdienen und verkauft dies zu höheren Preisen. Ohne dieses Beispiel noch weiter vertiefen zu wollen, zeigt es, die Wirtschaft tickt nicht nach den BWL-Gesetzen der westlichen und freien Marktwirtschaft, sondern so wie er einem Monopolisten oder den Oligopolisten in den Kram passt.

Das gilt leider auch für die Arbeitsplätze. Die Wirtschaft geht wenig Risiko ein, muss sie auch nicht, da sie sehr eng mit der Politik verknüpft ist und dort ihre Forderungen platziert. Das heißt, ist im Vorfeld der Ertrag nicht glasklar definiert, dann wird man sein verdientes Geld nicht reinvestieren, sondern lieber z.B. zur Sicherheit ins Ausland bringen. Gesetze einer sozialen Marktwirtschaft sind hier nicht anwendbar, da völlig unbekannt. Somit müsste die Wirtschaft um Arbeitsplätze zu schaffen, in Risiken investieren, wozu sie aber nicht bereit ist.

Der zweite Partner zur Schaffung der Arbeitsplätze sind die Arbeitnehmer selbst. Und hier ist auch schon das nächste Problem zu sehen, da diese in großem Stil nicht bereit sind mit der Produktivität, entsprechend ihrer Verdienstvorstellungen, zu arbeiten. Ein Beispiel: Ein Ingenieur arbeitet hier als Nachrichtentechniker bei einem Telekommunikationsunternehmen. Als er irgendwann bemerkte, dass er das finanzielle Monatsende bereits immer früher erlebte, entschloss er sich als OFW sein Geld zu verdienen. Als er aber mit Verwandten sprach, welche Anforderungen ausländische Firmen denn haben, was er dafür leisten muss und wie wenige Pausen ihm dafür zur Verfügung stehen, da verzichtete er freiwillig auf das Einkommen. Stattdessen jammert er ständig seine im Ausland lebenden Verwandten an, wie viel Geld doch für die Oma so anfällt. Und da die das gerne unterstützen, muss er sich auch keine Sorgen machen, um den neuesten großen Flachbild-TV oder andere Luxusgüter. Clever! Verallgemeinerbar? Das Prinzip – ja!

Der dritte Partner ist die Politik, die Rahmenbedingungen schaffen muss. Da aber wie weiter oben bereits vermerkt, die Oligopolisten zu stark mit der Politik verbandelt sind, braucht man sich dazu leider keine Hoffnung zu machen.

Fazit: Der Sklavenmarkt hat auf den Philippinen eine Tradition. Die Gesetze und Rahmenbedingungen sind darauf abgestimmt. Jegliche Gedanken darüber, es verändern zu wollen, sind reine Verschwendung an Zeit und Energie. Zumal Gedanken von außen hier unerwünscht sind.

Auswandern - Den Kulturschock überwinden

Ludwig

 
 

 
 
Zwei meiner wesentlich jüngeren Schwägerinnen arbeiten seit zwei Jahren im Libanon; unter Bedingungen, die nur als pure Ausbeutung zu bezeichnen sind und mit all den Gefahren, die ein solches Abhängikeitsverhältnis mit sich bringt, wie z.B. sexuellem Missbrauch – schlimm genug; noch tragischer fand ich jedoch, dass eine der beiden als recht junge Mutter ihr jüngstes Kind im Alter von weniger als einem Jahr für mehr als zwei Jahre zurücklassen musste; bei zwar einer liebenswürdigen und zuverlässigen Familie aber einem „Ausfall“ von Ehemann, der auch die Versorgung und Betreuung des älteren Kindes (Grundschulalter) den Großeltern und Schwägerinnen überlässt, damit er sich jeden Abend mit Freunden betrinken kann – auf das Wiedersehen Mutter und Tochter im nächsten Monat bin ich mal gespannt!

Das das nicht die Ausnahme sondern eher die Regel ist erlebe ich auch in meiner direkten philippinischen Nachbarschaft und somit ist das bitter wenige Geld, was diese tapferen Frauen für die Verbesserung der Familienverhältnisse erarbeiten ein Spottlohn – an dem andere Pinoys & Pinays einen nicht unerheblichen Teil – ohne sonderliche Arbeit – in ihre Taschen stecken!

Somit wäre es natürlich, schon aus sozialen Gründen, sehr erfreulich, wenn der Masse von OFW’s auch ein Angebot im eigenen Lande gemacht werden könnte, aber dazu müssten sich doch – wie immer – fast alle gesellschaftlichen Verhältnisse verändern: Um wirtschaftspotente Investoren überhaupt ins Land zu bekommen, müssten rechtsstaatliche Verhältnisse installiert werden, die politische Kontrolle müsste funktionieren, Korruption auf, z.B. bundesrepublikanische Größenordnungen, reduziert werden, die Infrastruktur wie z.B. Verkehrswege, grundlegend verbessert und ein effektiveres Steuererhebungssystem installiert werden; eine Bananen“republik“ in einer „3.Weltregion“, wie die Philippinen, muss entweder zu einer politisch und gesellschaftlich stabilen Republik mutieren oder aber durch eine straff organisierte politische Führung, die sich das Ziel Wirtschaftliche Prosperität, maßgebliche Teilhabe am Welthandel auf die Fahnen geschrieben hat, anstatt Mehrung des eigenen, familiären Reichtums!

GC

 
 

 
 
Das Problem mit dem OFW Ding ist, das es kurzfristig ja nicht verkehrt ist, wenn es auf dem eigenen Arbeitsmarkt kurzfristig schlecht läuft, das man dann für eine gewisse Zeit im Ausland arbeiten kann. Aber in den Philippinen kann oder will man nicht in die eigene Wirtschaft investieren. Die eigenen Produkte sind nichts, bei ausländischen Produkten ist alles gut. Es gibt keine nennenswerte Industrie (selbst die Amerikaner haben keine Schwerindustrie gefördert wie etwa im Falle Japans), außer halt Tourismus, sei es nun normaler oder Sextourismus.

Das Land hat ein Problem welches schon die Amerikaner nach dem Krieg hatten. Die Konkurrenz hat aufgeholt. So haben die Amerikaner den Automobilmarkt an Japan und Deutschland verloren, und die Philippinen ihren Standortvorteil als Billiglohnland nach dem Krieg. Denn gut und billig produzieren, das können andere heute besser. Aus dem kurzfristigen Weg ist ein langfristiger geworden, eine Bürgerlandverschickung.

Das hat nicht nur ökonomische Folgen wie Abhängigkeit von anderen Staaten, auch der eigene Staat wird faul und glaubt, das es von nun an immer so laufen wird und würde. Die sozialen Folgen sind teilweise heute schon zu sehen. Kinder, die nur bei einem Elternteil aufwachsen, und dieser ist meist überfordert, werden zur Belastung. Besonders Männer können mit dem Geld der Frau überhaupt nicht umgehen. Die Frau, wenn Sie alleine verdient, muss meist für die Unfähigkeit des Mannes einen hohen Preis zahlen, der schon manche Familie in Schulden und Elend gestürzt hat. Auch Einsamkeit, Depression und Ängste sind Resultate einer verfehlten Arbeitsmarktpolitik in den Philippinen. Psychologen hätten dort Hochkonjunktur, wenn sich die Leute sie leisten könnten. Geweint wird allein.

Wenn Aquino es ernst meint, dann wird er einen neuen Anfang wagen und den Leuten endlich die Chance geben, die Sie verdient haben. Es ist längst überfällig. Es wird Zeit, das die Versprechen der Wahl endlich eingehalten werden. Denn mit einer vernünftigen Arbeitsmarktpolitik und Wirtschaftspolitik würde man so manch verstecktes Potential wecken, das bis heute leider noch brach liegt. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Jean d’Arc

Liberté, égalité, fraternité

 

 

Die Ursachen für diese Sklaverei, bei der sich Menschen z.B. als Haushaltshilfen zu einem derart niedrigen Preis anbieten, dass sich für den Haushalt weder Geschirrspüler oder eine moderne Waschmaschine lohnen, ist eine komplexe Fragestellung, mit nicht minder komplexen Ursachen. Sie geht weit über ethische Fragen hinaus, die aber in dieser Überlegung anscheinend eine immer weniger gewichtige Rolle spielen …

Es existieren Abhängigkeiten, bei denen eine Kettenreaktion erfolgen muss, wenn man eine auflösen will. So haben wir die fehlende oder zumindest mangelhafte Bildung bzw. ein katastrophales (Berufs-)Bildungssystem. Es gibt Weltmärkte mit einer ausschließlich kapitalistischen Prägung, eine Korruption welche die philippinische Gesellschaft dominiert (wenn man die Nachrichten so liest), eine Trägheit der Menschen (wobei es egal ist, wodurch diese entstand), die mit einem Teller Reis bereits zufrieden sind. Ein Elitesystem, das das Land regiert, das an frühere europäische Adelssysteme erinnert. Selbst die Kirche versagt oder resigniert. Eine Kultur, in welcher der Gesichtsverlust die Tragödie weiter antreibt und der Arbeitsmarktpolitik eher behindernd gegenüber steht, usw.

Da aber nicht alle dieser Probleme gleichzeitig gelöst werden können, ist eine schnelle Lösung nicht vorstellbar. Aber die wäre erforderlich, da die Wohlstandsschere auch auf den Philippinen immer weiter auseinander klafft und soziale Spannungen damit provoziert.

Das Land selbst ist international gesehen ein Spielball im Wirtschaftssystem, das sich von seiner Umklammerung, selbst wenn es denn wollte – was man aber durchaus in Frage stellen kann, nicht befreien kann. Hierfür bedarf es Institutionen, die sich ihrer weltpolitischen Verantwortung bewusst sind und über Instrumente verfügen, diese auch durchzusetzen. Die sehe ich leider nicht.

Somit werden auch weiterhin Zustände existieren, wie der Fall Syrien zeigt, dass Menschen ausgebeutet werden und weder Geld für einen Rückflug haben, noch eine Alternative sehen und somit selbst gesteuert (oder durch ihre Familien verantwortet) in die Sackgasse gerieten, in der sie wegen des drohenden Gesichtsverlustes sich lieber weiterhin ausbeuten lassen und offenbar lieber darin sterben.

Immerhin sehe ich es als ein positives Signal, wenn die EU ihre Macht dazu einsetzt, auf schlechte Ausbildung hinzuweisen und Druck auf die vermittelnden Arbeitsagenturen ausübt. Zwar nur ein Tropfen, der aber vielleicht doch den Stein höhlt.

Stephan

http://www.PhilStep.de

Mit PhilStep auf die Philippinen: Meer, Strand, Vulkane, Reisterassen, historische Städte und vieles mehr!

 

Die erstaunlichste Meldung zum Kontrovers-Thema dieser Woche kam aus Syrien: Dort sind tausende Filipinos als OFW’s tätig. Aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Zustände kam jetzt die nicht unberechtigte Frage auf, ob denn nicht eine Rückkehr auf die Philippinen sinnvoll wäre. Das sehen fast alle OFW’s dort anders, sie wollen bleiben. Warum? Weil es keine Rückkehr auf die ’sicheren‘ Philippinen wäre. Dort wäre nix sicher, schon gar nicht das Einkommen.

Dabei dürften die täglichen Arbeitsbedingungen – auch in friedlichen Zeiten – in vielen Ländern gegen elementare Menschenrechte verstoßen. Aus meiner Zeit in den Emiraten kenne ich Geschichten, die hier nicht im Detail erzählt werden können. Aber von den täglichen Dienstleistungen innerhalb der arabischen Familie, die auch die persönliche ‚körperliche‘ Betreuung des Hausherren beinhalten können, bis hin zum Verschwinden von Pinays nach unfreiwilligen Ausflügen in die Wüste mit den Söhnen der reichen Herrschaftsfamilien ist da Alles mit dabei. Die jeweiligen Botschaften wissen gar nicht mehr, wo sie noch nachforschen bzw. graben sollen.

Auf den Philippinen gelten viele OFW’s nach ihrer Rückkehr als Verrückte, obwohl die genauen Hintergründe nicht immer bekannt sind. Es wird verheimlicht oder beschönigt, um das Gesicht zu wahren. Zum gleichen Zeitpunkt starten die neuen Galeerenflieger in Welt und die Kasse klingelt wieder überall. Alle brauchen das OFW-Business, alle wollen es: Die Arbeiter, die Dienstleister, die Zielstaaten, die Regierung. Ein moderner Sklavenmarkt bei dem alle Teilnehmer mitmachen (müssen). Und das System ist doch brillant: Große Teile des Volkes in die Welt schicken, verheizen und zuhause wird dieser hart erarbeitete Rahm von wenigen Familien abgeschöpft. Das wird so weitergehen!

Die einzige Empfehlung, die man den OFW geben kann: Wenn es geht, sucht Euch ein Land aus, wo die Arbeitsbedingungen auf einem halbwegs vernünftigen Niveau sind!

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