Hong Kong: Reisewarnung bleibt gegenüber Philippinen

20. Aug. 2011 – Die Regierung von Hongkong sagte am Samstag, sie werde die Reisewarnung nicht aufheben, mit der sie ihre Bürger vor Besuchen auf den Philippinen warnt.

Diese Ankündigung kam nur wenige Tage bevor das Land dem ersten Jahrestag des Geiseldramas in Manila gedenkt. Hong Kong stellte die Reisewarnung für die Philippinen im August letzten Jahres aus, nach der Geiselnahme, die mit dem Tod von 8 Hong Kong Touristen endete. Die Familien der Opfer werden sehr wahrscheinlich, am Samstagnachmittag eine Aussage machen.

Der ABS-CBN News-Korrespondent Henry Omaga-Diaz, der die Geschichte in Hong Kong verfolgt, sagte die Familien der Opfer beklagen den Mangel an Gerechtigkeit für ihre Angehörigen und dass die philippinische Regierung untätig zu sein scheint, entgegen den Empfehlungen durch das Justizministerium.

Sie planen, am Sonntag nach Manila zu kommen, um sich mit Justizministerin Leila de Lima zu treffen und ihre Gefühle an Präsident Benigno Aquino weiterzugeben. Anfang dieser Woche hieß es aus dem Malacañang, dass man nicht besonders interessiert an einem Treffen mit dem Präsidenten sei, worum die Angehörigen jedoch baten.

Malacañang behauptet, dass die Regierung bereits Maßnahmen ergriffen hätte, um ihre Bedenken auszuräumen. So hieß es, dass man nicht mitten in Hong Kongs Politik geraten möchte, die anscheinend versuchte die Geiselnahme als Futter für die bevorstehenden Wahlen zu missbrauchen.

Einige Abgeordnete in Hong Kong haben inzwischen Malacañang für die Aussage zerrissen, die sie als „beleidigend“ erachten.

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Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/08/20/11/ph-travel-advisory-stays-says-hong-kong-govt