Geckos nur „Spitze des Eisbergs“ im Wildtierhandel

9. August 2011 – Umwelt-Experten berieten gestern den Senatsausschusses für Handel und Gewerbe, dass der grassierende Verkauf von Tuckos oder Geckos nachdenklich machen muss, über den illegalen Handel mit bedrohten Arten und Wildlife des Landes.

Arvin Diesmos, Präsident der ‚Wildlife Conservation Society of the Philippines Inc.‘ (WCSP) sagte, dass ein Biologe aus seiner Praxis berichtete, dass der Handel mit Geckos zu angeblich medizinischen Zwecken, ’nur die Spitze des Eisbergs‘ darstelle und tatsächlich aber das symbolisiere, was wirklich vor Ort passiere im illegalen Handel mit bedrohten Tierarten auf den Philippinen.

Diesmos sagte, in den Philippinen gibt es kaum Daten zum Bestand von Geckos und anderen Tierarten in der freien Wildbahn. Er sagte auch Berichte, dass Gecko Fleisch 500.000 Pesos für 200 Gramm einbringen seien zwar amüsant, aber verdeutlichten die Problematik.

Der Senatsausschusses unter Vorsitz von Senator Manuel Villar, ordnete eine Untersuchung an, um die vermehrte Gefangennahme von Geckos im ganzen Land zu durchleuchten, die angeblich medizinischen Zwecken dienen.

Gesundheitsbeamten bekräftigten auch, dass Geckos keine medizinische Wirkungen hätten, im Gegensatz zu dem Glauben, dass Geckofleisch Dengue heilen könnte.

Dr. Enrique Tayag vom Gesundheitsministerium sagte, der Dengue-Virus, der von Dengue-tragenden Moskitos übertragen wird, habe vier Stämme, von denen keiner durch die Aufnahme von Geckofleisch getötet werden könnte.

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Quelle: http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=714754&publicationSubCategoryId=65