‚Crush Festish‘-Paar verhaftet

4. Aug. 2011 – Die philippinische Polizei hat ein Paar verhaftet, das beschuldigt wird, Dutzende von Videos gemacht zu haben, die Teenager-Mädchen beim Quälen und Töten von Tieren zeigt, die dann anschließend auf Internet-Seiten veröffentlicht werden und weltweit als „Crush Fetish“ (Quälfetisch?) betrachtet werden.

Vicente Ridon und seine Frau Dorma Ridon stehen in der nördlichen Stadt San Fernando vor Gericht, nachdem sie in einem gemieteten Haus in einem abgelegenen Dorf aufgegriffen wurden, sagte am Donnerstag der örtliche Polizeichef, Senior Inspector Martin Ngadao. „Wir haben sie vor zwei Tagen geschnappt, aber sie haben bereits Kaution hinterlegt.“ sagte Ngadao der Nachrichtenagentur AFP.

Der Fall stamme aus einer einjährigen Detektivarbeit von PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) über den Verkauf von sogenannten „Crush“-Videos via Internet-Chat-Gruppen, in denen Menschen in Übersee solch Material als Nervenkitzel sehen wollen. Nachdem die Tierschutzorganisation die Verbrechen an die Behörden berichtete, beschuldigte die Polizei das Ridon Ehepaar wegen Tierquälerei, Kindesmissbrauch und Menschenhandel zu Beginn dieses Jahres.

Allerdings floh das Paar, bevor sie verhaftet werden konnten. Die Tierschutzorganisation sagte, die 100.000-Pesos Belohnung (2.360 US$) für Informationen zu Ergreifung des Ehepaars vor neun Tagen, halfen der Polizei diese zu ergreifen.

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„Die ‚Crush‘-Videos zeigten extreme Grausamkeit gegenüber Tieren, darunter ein Kaninchen, das bei lebendigem Leib gehäutet wurde, Kaninchen, die wild um sich schlagen und schreien, während ihre Ohren abgeschnitten und in Brand gesetzt werden.“ hieß es in einer Erklärung. Sie enthielten auch einen Hund, der mit einem Bügeleisen verbrannt wurde, einen Affen und mehrere Hunde, denen mit Pfennigabsätzen ins Auge getreten wurde, und Welpen, die so lange gedrückt wurden, bis sie sich übergaben.

PETA sagte, dass man erwarte, dass der Prozess noch in diesem Jahr beginnt. Sechs Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren wurden zu den grausamen Taten über zwei Jahre lang gezwungen, nachdem diese zunächst von dem Paar als Babysitter angelockt wurden, hieß es.

Folter von Tieren kann mit Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten Gefängnis geahndet werden, für die kommerzielle Ausbeutung von Kindern beträgt die Strafe bis zu drei Jahren Gefängnis. Die Strafe für Menschenhandel mit Kindern ist eine lebenslange Freiheitsstrafe.

Während dies der erste „Crush“-Video Fall in den Philippinen war, wurden viele Fälle in denen in den letzten Jahren durch Polizei-Razzien entdeckt, in denen Mädchen und Frauen sexuelle Handlungen vor der Kamera für ausländische Internet-Kunden vorführen. Die weit verbreitete Armut treibt Mädchen und Frauen in das „Cybersex“ Geschäft.

dkb.de

Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5iSoeYGu5gkMA8AjF3cP_Ay44V0zA?docId=CNG.77aa126212617d9ced2cf91c823202b0.7c1