600 Computer wegen Dildoverkauf beschlagnahmt?

ACHTUNG: dieses ist ein von zwei Artikeln zum selben Sachverhalt! Außer der als ‚Anmerkung‘ gekennzeichneten Ergänzung sind beide Artikel unverändert und soweit als möglich wertungsfrei. Wir möchten dem Leser seine Meinungsbildung selbst überlassen.
2. ARTIKEL: Razzia in ‚Cybersex Höhle‘

5. August 2011 – Die philippinische Polizei behauptet, sie habe eine Razzia in einem angeblichen Distributionszentrum für Pornografie durchgeführt. Aber Hunderte von Mitarbeitern sagen, Polizisten führten eine Razzia in einem Call-Center im Süden der Philippinen durch, welches Sex-Spielzeug oder Neuheitenartikel verkaufte. Manche beschreiben sowas „als eine echte Lebenskrise, die eine Folge einer TV-Serie ergeben könnte.“

Cops haben Hunderte von Computern beschlagnahmt und damit, wie Anwälte des ausgelagerten Dienstleisters warnen, Finanz-Informationen von Zehntausenden Neuheiten-Kunden der philippinischen Polizei in die Hände gegeben. Alles passierte am Donnerstag in Davao City – wo Callcenter Mitarbeiter plötzlich den Polizei-Razzia Teams mit Sturmgewehren gegenüber standen, die von Polizei SWAT-Teams verstärkt wurden.

Der Zweck der Razzia basierte auf einem erteilten Durchsuchungsbefehl, mit dem Ziel, die Pornographie einzudämmen, welche die Polizei schwor, sogar ganz auszumerzen. Das Unternehmen jedoch sagt offen, jemand habe die Polizei falsch informiert – wie verärgerte Mitarbeiter oder Geschäftsrivalen. Auch gibt das Unternehmen zu, einige der Neuheiten, die sie verkauften, häufig auch als „Sex-Spielzeug“ benannt würden, die von ihnen an internationale Kunden verkauft würden.

Dokteronline.de - Arzneimittel online bestellen

Da Arbeitnehmer sich Sorgen über ihren Job machen, den sie verlieren könnten, griff das Thema wie ein Virus auf die Szene über und verwandelte sich in einen plötzlichen Volksaufstand. Dutzende von Arbeitern, die lediglich telefonische Bestellungen für eine ungenannte US-amerikanische Neuheitenfirma entgegen nimmt, hielten eine spontane Gebetsversammlung ab. Die technisch versierten unter den Verkäufern bloggten, twitterten und schrieben SMS oder verbreiteten über Facebook, was sie als ‚over-kill‘ der Behörden gegenüber ihrer Firma nannten.

„Wir folgen dem Gesetz, nach dem es einen Durchsuchungsbefehl gibt, also müssen wir untersuchen.“ sagten Polizisten, die die Firma ‚Business Process Outsourcing‘ (BPO) mit Sitz in Davao City nach dem Erhalt von ‚Informanten-Tipps‘ durchsuchten und behaupteten, dass die BPO angeblich auch an Pornographie Umsätzen beteiligt sei. Was gegen das Gesetz auf den Philippinen ist.

Die Polizei behauptete, dass der Durchsuchungsbefehl, welcher Pornographie vermutete, einschließlich dem möglichen Verkauf von Kinderpornografie, aufzeigen sollte, dass die Polizei dies schnell entdeckt und nie tolerieren wird. Die Herstellung von Bildern und Videos ist auf den Philippinen unter harten Strafen verboten – auch wenn es ein großer Anbieter online verkauft, bleiben solche Materialien illegal – gemäß weltweiten Polizeibehörden wie Interpol, deren Bemühungen um die Eindämmung des Handels sich auf Orte wie den Entwicklungsländern konzentriere.

Dies war das Thema des Durchsuchungsbefehls: der Schlag der philippinischen Polizei mit ihrem Razzia-Team gegen die ‚Cyber ​​City Teleservices‘ in der Sobrecary St., der drittgrößten Gemeinde der Philippinen Davao City, wo sie mehr als 600 Computer beschlagnahmten, einschließlich Kundendaten mit Kreditkartennummern und Abrechnungs-Informationen.

dkb.de

Die Behörden zeigten den Medien die beschlagnahmten Sexartikel Kataloge und Computer, alle ordentlich in ein Lager der Polizei einsortiert und gesichert – vom Outbound-Callcenter Vertriebsbüro. Aber keine Neuheiten, welche die Gruppe verkauft. Wenn man Pornografie Umsätze finden würde, dann hätten die Eigentümer als auch die Kunden sich strafbar gemacht – da das Gesetz im Land es untersagt, gefilmt, produziert oder bearbeitet zu werden. Es ist immer ein beliebtes Ziel für Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen für diesen Handel.

Offizielle der Call-Center-Firmen sind besorgt über die Razzia und wiesen darauf hin, dass sie nur Neuheiten verkauften und weder Filme noch Bildern mit Pornographie verkauft hätten. Der Anwalt des Teleservices Cyber ​​City, das 18 Call-Center in Davao City in den Philippinen betreibe, betonte „Das ist ein legitimes Geschäft in Davao City. Wir haben nichts zu verbergen. Wir werden den Gerichtsweg beschreiten.“ sagte Atty. Enrique Diola in einem Fernseh-Interview in der Hauptstadt Manila.

Philippinische Polizei sagte, dass die Razzia mit internationalen Strafverfolgungsbehörden abgestimmt sei und man gewährleiste, dass Kreditkartennummern oder Verkaufs-Informationen geschützt würden. „Diejenigen, die Sex-Spielzeug gekauft haben, müssen nichts befürchten – das ist eine Anstrengung von unserer Seite, den Verkauf von Kinderpornographie, worüber wir zuverlässige Informationen haben, dass diese von diesem Ort aus stattfanden, zu stoppen. Es kann die Aktivität eines Einzelnen sein und nicht des Unternehmens selbst, wer unschuldig ist, braucht sich nicht zu sorgen. Wir werden ein Verfahren durchführen.“ hieß es aus der Polizeiführung.

Sexspielzeuge und Neuheiten seien nicht ungesetzlich in den Philippinen, jedoch ergänzte die Polizei schnell, dass sie die Bedeutung der Callcenter Branche für das Land kenne, das vor kurzem Indien als Hauptland für ausgelagerte Call-Dienste in der Welt überholte.

2. ARTIKEL: Razzia in ‚Cybersex Höhle‘

AquaticSport.de

Quelle: http://www.groundreport.com/Business/Philippines-Cops-raid-sex-toy-call-center-in-Davao/2940628