Zwei Touristen in den Philippinen entführt

12. Juli 2011 – Bewaffnete entführten am Dienstag zwei US-Bürger und einen philippinischen Verwandten, die sich im Urlaub auf einer kleinen Insel im Süden der Philippinen befanden, teilte die Polizei mit.

Gerfa Yeatts Lunsmann (50), ihr Sohn Kevin (14) und ihr philippinischer Neffe, Romnick Jakaria (19) wurden von mehr als einem Dutzend bewaffneter Männer verschleppt, die die Insel mit dem Boot vor dem Morgengrauen überfallen hatten, sagte Polizeichef Nonito Asdai.

„Sie haben die Leibwächter gezwungen, sich auf den Boden zu legen, während sie die Opfer entführten.“ sagte Asdai und zeigte den Reportern die US-Reisepässe von den zwei Opfern, die in dem kleinen Resort der Insel Tictabon vor Zamboanga geborgen wurden.

Die Frau wurde auf Tictabon geboren, wurde aber von einem US-Ehepaar in ihrer Kindheit adoptiert, sagte Asdai und ergänzte, sie sei die Besitzerin des Resorts und kam zurück zu Besuch für fast zwei Wochen.

Der Junge sei ihr Kind von ihrem deutschen Ehemann, der im US-Bundesstaat Virginia lebe, so Asdai. Vom Ehemann war nicht bekannt, ob er während der Entführung in den Philippinen war, fügte er hinzu.

Asdai sagte, die Behörden prüften Augenzeugenberichte, wonach die Bewaffneten mit ihren Gefangenen nach Basilan Island seien, einer Hochburg der militanten Islamisten ‚Abu Sayyaf‘ etwa 20 Kilometer südlich.

Der amtierende Sprecher der amerikanischen Botschaft in Manila, Alan Holst, war für einen Kommentar nicht erreichbar, sagte ein Mitglied seines Stabes.

Die Abu Sayyaf, formiert sich aus mehreren hundert lose organisierten Banden, die für Entführungen von Ausländern und christliche Missionaren, als auch für die tödlichsten Bombenangriffe des Landes verantwortlich gemacht werden.

Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5jyA3F-g8wYAewYbYjlISSacGSHkg?docId=CNG.30b3c946c2c894e47045f723d8b684af.241