Weitere Cybersex Betreiber unter ‚Beobachtung‘

14. Juli 2011 – Fünf weitere Cybersex Betreiber, die ihr Geschäft von zu Hause aus in Cordova Stadt durchführen, würden beobachtet, sagte der Barangay Captain von Cogon, Andres Dinoy.

Er sagte, heimliche Betreiber würden sich in Bewegung halten, auf der Suche nach entfernten Häusern, wo ihre Aktivitäten nicht bemerkt würde. Am Dienstag führte eine Polizeirazzia eines Haushalts in Purok Talong im Barangay Cogon zu der Rettung von drei Mädchen im Alter von 9, 12 und 17.

Die Kinder wurden nackt bei der Durchführung vor der Webcam aufgegriffen, wobei eine Mutter von zwei der Mädchen dabei ruhig zusah, während zwei weitere Frauen Anweisungen für deren Bewegungen gaben. Dinoy sagte, die Razzia durch die Geheimdienstagenten war längst überfällig, da der Trend zu Online-Pornografie seit 2006 beobachtet wurde.

„Wir hatten eine harte Zeit, sie zu fangen, da die Ziele nicht die Internet Cafes sind, sondern private Häuser. Diese können wir nicht ohne einen Durchsuchungsbefehl betreten.“ sagte Dinoy der Cebu Daily News. Anklagen wegen ‚qualifiziertem Menschenhandel‘ würde gegen die Hauseigentümerin, welche nicht anwesend war und die Betreiberin, die durch die Hintertür entkam bevor die Polizei das Anwesen betrat, eingereicht werden.

Im Laufe der Jahre, sagte Dinoy, hätten die Online Porno-Betreiber Möglichkeiten gefunden, um mit den Eltern zu kooperieren. Sie holten üblicherweise die Kinder aus den Schulen ab und lockten sie mit Süßigkeiten an, um vor einer Webcam zu strippen. Als die Eltern dies heraus fanden und sich bei Barangay Beamten beschwerten, veränderten die Betreiber ihre Taktik.

dkb.de

Sie würden um die Zustimmung der Eltern zu erhalten, eine Provision von 1.000-2.000 Pesos für die Leistung des Kindes anbieten, sagte Dinoy. Das Geld würde von den Kunden im Ausland über ‚Western Union Geldtransfer‘ übermittelt. Stammkunden überweisen ihre Zahlung direkt auf das Konto des Betreibers. Dinoy sagte, das Online-Porno Geschäft wäre leicht verdientes Geld für die Betreiber, die 10.000 bis 20.000 Pesos für die Vermittlung einer Performance von Kindern verdienen könnten.

Die Betreiber würden sich dabei von einem Haus zum nächsten bewegen, um unbemerkt zu bleiben, weil einige Nachbarn sie ansonsten verpfeifen, sagte Dinoy. „Dieses Geheimnis kann nicht lange geheim bleiben, da Nachbarn plappern. So bleiben die Betreiber in Bewegung und schauen sich nach Orten um, die etwas entfernter und ruhig gelegen sind.“ sagte er.

Am Dienstag wurde eine Mutter festgenommen, die Eis-Bonbons verkauft und zwei andere Frauen, welche die Betreiberin dazu veranlassen könnte, vorerst ihr Geschäft ruhen zu lassen, sagte Dinoy. Das Wohnviertel hat kleine Häuser, die dicht aneinander gebaut sind, aber die Nachbarn des durchsuchten Hauses erzählten, dass sie kein ungewöhnliches Treiben bemerkt hätten. „Wir sehen dort selten Menschen. Die sind neu.“ sagte eine Frau.

Der Priester der San Roque Gemeinde in Cordova, Fr. Alvin Lao sagte, Cyber-Pornografie Betreiber „sollten aufhören, bevor es zu spät ist, ansonsten besiegte sie das Gefängnis und die Züchtigung Gottes.“ Er sagte, Eltern die dieser Form der Ausbeutung zustimmten „wollten ein leichtes Leben ohne Opfer.“ Fr. Lao sagte weiter, das soziale Problem kann nicht über Nacht gelöst werden. Dennoch kämpfe er gegen Computer-Pornografie in seiner Gemeinde in Cordova seit 2006.

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/23916/cybersex-operators-hop-around-offer-parents-p1000-p2000