Umfrage: Weniger Hunger in den Philippinen

1. Juli 2011 – Millionen extrem arme Filipinos freuen sich mehr essen zu können, da die Hungerrate auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren sank, laut einer am Freitag veröffentlichten nationalen Umfrage.

Ein Sprecher von Präsident Benigno Aquino, der in dieser Woche 1 Jahr im Amt war, sagte die Daten, die einer Meinungsumfrage entstammten (‚Social Weather Stations‘), könnten ein Zeichen dafür sein, dass die Bemühungen der Regierung zur Bekämpfung der Armut beginnen, einen Einfluss zu haben.

Die in Manila ansässige ‚Social Weather Stations‘ sagte, 15,1 Prozent der Befragten im Juni berichteten, Hunger zu leiden, was definiert war, als mehrmals in einem Monat nicht genügend Essen zu haben, verglichen mit 20,5 Prozent im April.

Die Hochrechnung der Zahlen auf die Gesamtbevölkerung, sagte das Meinungsforschungsinstitut, ergäben drei Millionen Familien seien noch immer hungrig, aber dies reduzierte sich von 4,1 Millionen Familien und stelle außerdem den besten Wert seit 2007 dar.

Aquinos Sprecher Ricky Carandang begrüßte die Daten, obwohl er sagte, die Regierung schenke den Zahlen nicht den vollen Glauben.

„Ich sage nicht unbedingt, dass wir es geschafft haben. Aber wir haben zur Verringerung der Armut beigetragen und die Verringerung der Armut hat eine Auswirkung auf die Reduzierung des Hungers.“ so Carandang.

Einer von vier Filipinos leben von einem Dollar pro Tag oder weniger, nach einer Regierungs-Umfrage vom Jahr 2009.

dkb.de

Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gYTy3m5cxf63TIok2KK-ap7VUlHQ?docId=CNG.e740b6d0077ba8c28f6d1dd931c6f679.e1