Tiefe Besorgnis über Touristen-Entführung

14. Juli 2011 – Die US-Botschaft in Manila schickte Beamten nach Zamboanga und drückte Washingtons „tiefe Besorgnis“ über die Entführung vom Dienstag aus, bei der eine Filipino-amerikanische Frau und deren Sohn verschleppt wurden, sagte der Bürgermeister Celso Lobregat am Mittwoch.

„Sie waren hier, um so viel wie möglich Informationen herauszufinden. Auch wir fragten sie nach ein paar Informationen, die wir benötigen könnten.“ sagte Lobregat auf einer Pressekonferenz.

‚The Inquirer‘ (Name der Zeitung) sah mindestens zwei Offizielle der US Botschaft, die an der Sitzung des lokalen Krisenmanagements, im Zusammenhang mit der Entführung von Gerfa Yeatts Lunsmann (43 nicht 50, wie zuvor berichtet) und ihrem Sohn Kevin (14), gestern teilnahmen. Ein Verwandter von Lunsmann, Romnick Jackaria (18) aus Basilan, war auch gefangen genommen worden.

Der amtierende Polizeichef, Supt. Edwin de Ocampo sagte, die Lunsmanns, welche in Virginia leben, kamen in die Stadt am 1. Juli, um Häuser für ein Resort auf Tictabon Island zu bauen. Lobregat sagte, die Lunsmanns wollten Ferien machen und die Frau wollte ihrem Sohn seine Wurzeln zeigen. Gerfa wuchs bei einem amerikanischen Ehepaar auf, seit sie 9 Jahre alt war, aber sie stammte aus Pangapuyan Island (Zamboanga).

Der Barangay Vorsitzende von Pangapuyan, Khadapy Jailani sagte, Gerfa sei seine Cousine. Lobregat sagte, Gerfa hatte fünf Mal seit 2007 ihre Heimatstadt besucht.

Der zuständige Einsatzleiter der ‚Philippine National Police‘, Supt. Leocadio Santiago sagte, er sei hierher geschickt worden, um Rettungsmaßnahmen für die Opfer zu überwachen. Santiago sagte, während die US-Regierung sich besorgt äußerte, würden keine US Offiziellen die Operation stören. Er nannte die Entführung als ein „blaues Auge“ für die PNP.

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/23793/zamboanga-kidnaps-worry-us-execs