Sorry… aber sie behalten die Autos!

13. Juli 2011 – Die Bischöfe haben gesprochen, aber die öffentliche Entschuldigung braucht eine „Entschlüsselung“. „Es tut mir leid“ bezieht sich nicht auf den Erhalt oder die Spende der Autos (SUV – Sport Utility Vehikel) von der philippinischen Lotteriegesellschaft (PCSO).

Überhaupt nicht.

Wenn Sie genau lesen, das Bedauern erkennt lediglich „den Schmerz und die Trauer“, den verwirrte Katholiken fühlten, der Kontroverse der Medien folgend über die seltsame Verwendung des staatlichen Lotterie-Fonds, der von Wirtschaftsprüfern aufgedeckt wurde.

Es gab kein „mea culpa“ oder das Eingeständnis von Fehlverhalten.

Die Entschuldigung bezieht sich nur auf die „Wirkung“ des Skandals und nicht auf die Aktionen, also den Kern der Kontroverse. Aktionen übrigens, deren Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit die Katholischen Bischofskonferenz der Philippinen (CBCP) noch qualifiziert nachweisen wird.

Lesen Sie es noch einmal: „Wir versichern Ihnen, dass die betroffenen Bischöfe bereit sind die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und die Konsequenzen zu tragen, wenn es nachweislich rechtswidrig, anomal und verfassungswidrig ist.“

Einige Anwälte müssen bei dieser Phrasierung von dem beispiellosen Hirtenbrief „Eine Zeit des Schmerzes, eine Zeit der Gnade“ von Tandag Bischof Nereo Odchimar, auch Präsident der CBCP, geleitet worden sein. Er akzeptiert keine direkte Schuld, auch wenn das Bereuen ein Ausdruck dafür ist, dass man „es versäumt habe die Fallstricke zu erkennen, wozu diese Spenden möglicherweise hinführen könnten.“

Der Rat bittet um Gnade, aber glauben Sie nur nicht, die Bischöfe behalten deshalb die Autos nicht. Es wurde kein Angebot einer Rückgabe unterbreitet, oder wo stand das?

Die Aussage der Bischöfe, die in den Senat am nächsten Tag eingeladen wurden, enthalten viele „wenn“ …

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Lassen Sie die Senatoren (oder PCSO Wirtschaftsprüfer) den Stein werfen, der besagt ein irdisches Gesetz sei gebrochen worden, als sieben Bischöfe (nach der letzten Zählung) sich herunter ließen, einen brandneuen SUV von der Agentur der ehemaligen Präsidentin Gloria zu empfangen oder gar nach einem Geburtstagsgeschenk zu fragen, als Geschenktüte für ihre Gunst und die geheimnisvolle Staats-Mission.

Sie haben wahrscheinlich recht. Ein leistungsstarkes Geschenk von einer Institution zur anderen ist kein Verstoß gegen Gesetze der Kirche oder des Staates an sich.

Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gott gehört.

Gesprochen als die Pharisäer Jesus die Fangfrage stellten, ob die Steuern an den römischen Kaiser durch Übergabe einer Münze mit diesem Stück der Weisheit zu zahlen seien, er von einer übernatürlichen Gerechtigkeit sprach, die größer als die politischen Realitäten des Tages seien. Er unterwarf sich menschlicher Autorität, aber gab nie seinen Geist auf.

So vergebt den armen und einfältigen unter uns: Was ist nun mit den Autos?

Wann wird ein 4×4 Pajero, vom Symbol für die Regierungsbonzen und Millionäre in der modernen philippinischen Mundart, in eine Gabe von „Treu und Glauben“ gewandelt, wenn Kirchenführer an ihnen festhalten? Es ist nicht das Fahrzeug an sich, sondern die Anspruchshaltung, die Besorgnis erregend ist.

Hinzu kommt der Mangel an klaren Richtlinien, wann Spenden die für wohltätige Zwecke bestimmt sind, einem Geistlichen Mitglied als Einzelperson oder seiner Herde gehören. Staatlich geschenkte Mitsubishi Monteros verbleiben in der Schwebe zwischen Glauben an eine unzerstörbare Kirche und der Hoffnung, dass die Männer des Glaubens nicht ihren Weg verlieren.

Wir bedanken uns bei den Bischöfen für die Demut ihrer Entschuldigung an die Menschen, für die Anerkennung wie „unsere Mutter Kirche so tief verletzt wurde“ durch die jüngsten Kontroversen.

Sieben Bischöfe sind immer noch eine Minderheit in einem Rat von über 60 im ganzen Land. Zum Betrachten des Makels des Skandals, kriechen doch die Soutane der ehrwürdigen Kirchenführer und riskieren damit tatsächlich die Verkümmerung der Seele einer Nation.

Mit dem CBCP Versprechen ihre Arbeitsbeziehungen mit der Regierung im Lichte des „höchsten ethischen Standards“ zu „überdenken“, warten wir auf ihre Lektionen in Sachen Anstand, Klugheit und der Navigation zwischen den Fallstricken der politischen Macht.

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/23618/sorry-but-they%E2%80%99ll-keep-the-suvs