Saudisierung zeigt Gefahren der Arbeitsmarkt-Exportpolitik

7. Juli 2011 – Die Arbeitergewerkschaft ‚Kilusang Mayo Uno‘ (KMU) sagte heute, die Regierung Aquino setzt die verfehlte Beschäftigungspolitik der vorherigen Regierung fort.

In einer Presseerklärung sagte KMU, die Auswirkungen der „verfehlten Beschäftigungspolitik“ sieht man gerade jetzt, da für rund 1,4 Millionen Overseas Filipino Workers (OFWs) in Saudi-Arabien die Gefahr bestehe, ihren Arbeitsplatz zu verlieren.

Saudi-Arabien führt derzeit ein ‚Saudisierung Programm‘ ein, das seine eigenen Arbeitskräfte für die Beschäftigung bevorzugt. KMU sagte, dass diese Politik den Zustand der Arbeitslosigkeit im eigenen Land verschlechtere.

„Wir haben lange danach gerufen, die Exportpolitik der Regierung weg zuwerfen.“ sagte KMU Generalsekretär Roger Soluta. Die Arbeitsministerin Rosalinda Baldoz hatte früher geschätzt, dass rund 20.000 – 50.000 Filipinos ihren Arbeitsplatz bei den Saudis verlieren könnten.

Aber der Präsidenten Sprecher Edwin Lacierda sagte heute, dass OFWs die durch die Saudisierungs-Politik betroffen seien, in der Lage wären, in andere Länder zu gehen. Lacierda ergänzte, dass die Regierung sicher stellen möchte, dass die Rechte der OFWs geschützt würden und dass sie in der Lage seien, gute Arbeitsplätze zu bekommen.

Für Soluta jedoch, ist die Lösung der Regierung nicht ausreichend. „Nur eine Politik der Regierung, die eine Industrialisierung der eigenen Nation vorsieht und eine echte Agrarreform, werden das chronische Problem der Arbeitslosigkeit im Land lösen.“ sagte Soluta.

Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/global-filipino/07/07/11/saudization-shows-dangers-labor-export-policy-%E2%80%93-kmu