Präsident schwört Rache für Enthauptungen

30. Juli 2011 – Der philippinische Präsident Benigno Aquino schwor am Freitag, Gerechtigkeit zu fordern, für die sieben Marines, wovon zwei in einer brutalen Messerattacke von islamistischen Militanten geköpft wurden.

Abu Sayyaf Extremisten töteten sieben Marines und trennten zwei von ihnen die Köpfe ab, 27 andere wurden bei dem größeren Zusammenstoß, auf der entfernt gelegenen südlichen Insel Jolo am Donnerstag verwundet, laut einer aktualisierten Meldung der Streitkräfte.

„In dieser Begegnung, sind sieben unserer Männer während der Operation gefallen und einige ihrer sterblichen Überreste wurden von den Terroristen geschändet.“ sagte der Präsident in einer schriftlichen Erklärung.

„Ich verurteile diese Grausamkeiten, die gleichzeitig Druck auf den Friedensprozess setzen und unsere Bemühungen den Ursachen von Banditentum, Rebellion und Terrorismus entgegenzuwirken, vernichten.“

Aquino sagte, er plane eine Totenwache für die toten Marines und verpflichtete sich gegenüber ihren Angehörigen, die Verantwortlichen zu verfolgen und zu verhaften.

„Merkt euch meine Worte: diejenigen, die diese Gräueltaten begangen haben, sollen wissen, dass Sie jetzt die Nummer eins in meiner Beobachtung sind. Es könnte einige Zeit dauern, aber machen wir uns nichts vor: Ihr werdet vor Gericht gestellt werden, um für Eure Verbrechen die Strafe zu erhalten.“

Der regionale Militärsprecher, Oberstleutnant Randolf Cabangbang sagte, 30 Abu Sayyaf Kämpfer seien in dem Kampf getötet worden, gab aber keinen Hinweis darauf, wie das Militär die Abu Sayyaf Todesopfer bestimmte.

Abu Sayyaf, eine kleine Bande von selbsternannten militanten Islamisten, wurden in den 90er Jahren mit Startkapital von Osama bin Ladens Al-Qaida-Netzwerk gegründet und wird für die schlimmsten Terroranschläge des Landes verantwortlich gemacht.

Dazu gehören die Enthauptung eines US-Touristen, der im Jahr 2001 entführt wurde mit vielen anderen philippinischen Geiseln, dem Bombenanschlag auf eine Passagierfähre in der Bucht von Manila im Jahr 2004 mit mehr als 100 getöteten Menschen.

(Anmerkung:
Vielleicht hat der eine oder andere bemerkt, dass die Überschrift inhaltlich nicht ganz dem Sinn des Artikels entspricht. Die Original Überschrift der AFP-Presseagentur lautet: „Philippines president vows to avenge beheadings“ – also rein von der Übersetzung her richtig!
Warum wurde jetzt, dennoch die „inhaltlich“ falsche Vorlage übernommen?
Man übersetzt von oben nach unten und dann wird es im copy&paste Verfahren übertragen. So kann das passieren, dass dann etwas übertragen wird, das bei „redaktioneller“ Überarbeitung korrigiert wird. Da aber eine redaktionelle Überarbeitung zeitaufwendig ist und auch wegen der breiten Themenvielfalt oft nicht möglich ist, bitten wir um Verständnis.

Übrigens die redaktionell korrigierte Überschrift würde so lauten:
„Präsident fordert Gerechtigkeit für Enthauptungen“
(die wir aber nicht mehr abändern wollen, da sonst die gleiche Nachricht ein zweites Mal in den automatisierten Newsdiensten erscheint)

AquaticSport.de - Wassersport

Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5j5OPrg_dUi5yJ4dcMuazJ2pk7YDA?docId=CNG.0ada76caa7222587dc079819aa56e0a2.2d1