Kidnapper von Zamboanga fordern Lösegeld

16. Juli 2011 – Die Entführer der Amerikanerin und ihrem Sohn, haben den Ehemann kontaktiert und eine Lösegeldforderung ausgesprochen, bestätigte heute ein Offizieller.

Celso Lobregat, Bürgermeister und Vorsitzender des Krisenstabs, bestätigte die Berichte in einer eilig angekündigten Pressekonferenz. Lobregat verwies dabei auf Berichte, nach denen die Polizei von den US-Behörden über die Forderung der Entführer informiert wurden.

„Sie kontaktierten den Ehemann in den Vereinigten Staaten. Und in dem Kontakt wurde eine Forderung ausgesprochen.“ sagte Lobregat. Er verwies darauf, dass das Gespräch kurz war, als die Entführer am vergangenen Donnerstag den Kontakt herstellten.

Er sagte auch, dass die Entführer das Gespräch unterbrachen. Allerdings verweigerte Lobregat einen Betrag zu bestätigen, den die Entführer im Austausch und einer sicheren Freilassung der Opfer gefordert hätten.

Die Entführer verschleppten Gerfa Yeatts Lunsmann (42), ihren Sohn Kevin Eric (14) und ihren Neffen Romnick Jakaria (19) am 12. Juli auf der Insel Tictabon vor der Küste der Stadt.

Lobregat sagte, es gebe keine Informationen, ob die Entführer eine Frist für die Familie mit der Zahlung des Lösegeldes gesetzt hätten oder zu welcher Gruppe sie gehörten.

Es gab Berichte, die besagten, dass die Entführer 10 Millionen US$ Lösegeld forderten. Aber Lobregat beschrieb die Informationen als „unglaublich“.

Quelle u.a.: http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=706978&publicationSubCategoryId=200