Bürgermeister stoppt Hilfslieferung

15. Juli 2011 – Cebu City Bürgermeister Michael Rama ließ Sozialarbeiter die Verteilung von Baumaterialien für die Feueropfer stoppen, bis neue Straßen in den Flächen der abgebrannten Barangays Tejero und Punta Princesa eröffnet würden.

Rama sagte, er sah die Notwendigkeit, die Bereiche als Sicherheitsmaßnahme für den Zugang neu zu ordnen. „Schon während des Wahlkampfes, konnten wir kaum in die inneren Teile dieser ‚Sitios‘ (Siedlungen), wo es keine Straßen gibt. Wir müssen den Bereich wegen der Zugänglichkeit neu ordnen.“ sagte Rama in einem Radio-Interview.

Er sagte, er müsse die Ausgabe von Baustoffen stoppen, damit die Opfer nicht wieder zu den Gebieten gelockt würden, bevor die Neuordnung abgeschlossen sei. Beamte des Barangays Tejero forderten die Stadtverwaltung auf, die Neuorganisation zu beschleunigen, damit die Opfer in ihre Heimat zurückkehren könnten und ihr Alltagsleben wieder aufnehmen könnten.

„Wir warten immer noch auf die Lieferungen des Baumaterials der Stadt, da sie diese stoppten. Hoffentlich werden sie es bald ausliefern.“ sagte Garry Lao, Councilor (Stadtrat) von Tejero. Die meisten der verbrannten Gebäude in Tejero, seien im Eigentum der Stadt Cebu City. In Punta Princesa dagegen, gehörten die betroffenen Gebäude Privatpersonen.

Gestern verteilte Governor Gwendolyn Garcia Hilfsgüter im Wert von 400.000 Pesos an Brandopfer von Punta Princesa. Garcia übergab 200 Säcke Reis, 50 Kartons Fleisch, 50 Kartons Sardinen und 20 Kartons Fertignudeln an Barangay Captain Jose Navarro bei der Punta Princesa Turnhalle, wo die Feueropfer vorübergehend untergebracht seien.

Bis gestern, so teilten die Behörden mit, gab es 302 Familien oder 1.399 Personen, die von dem Feuer betroffen waren. Rep. Tomas Osmeña (Cebu City, Bezirk Süd) sagte, er würde 10.000 Pesos Hilfe für Brandopfer, die ein Haus besaßen geben und 1.000 Pesos jeweils für vertriebene Mieter der Mambaling und Punta Princesa Feuer.

Er sagte, er konnte den beiden Barangays Mambaling und Punta Princesa einen größeren Betrag geben, als dem Barangay Tejero, da diese in seinem Bezirk lägen. „Reis wird noch da sein, der einzige Grund aber, warum ich zögere den Reis zu verteilen ist, es gibt keinen Platz, wohin ihn die Leute stellen könnten.“ ergänzte Osmeña.

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/24222/mayor-holds-off-housing-materials-in-fire-sites