288 Bürgermeister müssen mit Suspendierung rechnen!

20. Juli 2011 – Das ‚Government Service Insurance System‘ (GSIS) warnte am Mittwoch, dass etwa 288 Bürgermeister im ganzen Land suspendiert werden könnten, wenn sie nicht die Millionen-Pesos Beiträge der jeweiligen Mitarbeiter an die staatliche Pensionskasse bezahlen.

Margie A. Jorillo, GSIS Vizepräsidentin sagte, dass die Beamten dieser lokalen staatlichen Einheiten (LGU – local government units) mit Sanktionen wegen der Verletzung des GSIS Act von 1997 rechnen müssen, der die staatlichen Arbeitgeber verpflichtet, die Beiträge der Pensionskasse der Mitglieder zu sammeln und zu überweisen.

„Seit Juni dieses Jahres haben wir 288 gesperrte Behörden und von Minute zu Minute kommt eine weitere Behörde dazu. Wir laden die betroffene Behörde ein und diskutieren die Möglichkeiten. Eine der Lösungen ist, die Behörde kann sofort eine Verpflichtungsvereinbarung mit der GSIS unterzeichnen.“ sagte Jorillo.

Jorillo offenbarte, dass einige der delinquenten LGUs, ausstehende Verpflichtungen in Höhe von über 300 Millionen Pesos haben, die nach teilweise mehr als 10 Jahren aufgelaufenen seien. „Wenn die Behörde gesperrt ist, sind ihre Mitarbeiter ebenfalls gesperrt, weshalb wir wirklich diese auffordern, ihre Defizite mit dem GSIS auszugleichen.“ betonte sie.

Jorillo sagte die Sperrung darf nur aufgehoben werden, wenn die betroffene Behörde einen Vertrag mit der Pensionskasse über die Wiederaufnahme der Beitragszahlung schließt und die Behörde die volle Verpflichtung bezahlt. Selbst bei den Nicht-Überweisungen der Arbeitnehmerbeiträge die während der vorangegangenen Verwaltungen stattfanden, ist es immer der amtierende Bürgermeister, der gegenüber dem GSIS zur Rechenschaft gezogen wird, sagte Jorillo.

So zeigte sie den Fall des Bürgermeisters von Caloocan, Enrico Echiverri, der durch den Ombudsmann suspendiert wurde, nachdem die Stadtverwaltung den Betrag in Höhe um die 341 Millionen Pesos Arbeitnehmerbeiträge dem GSIS nicht überwies. „Die 341 Millionen Pesos Verpflichtung Caloocans, hat sich vom Juli 1997 bis Juni 2011 angesammelt. Ich verstehe, dass Bürgermeister Echiverri sein Amt im Jahr 2004 antrat, aber da er der amtierende Bürgermeister ist, ist er derjenige welcher zur Rechenschaft vom GSIS gezogen wird.“ sagte Jorillo.

Von 1995 bis 2004 wurde die Stadt Caloocan vom ehemaligen Bürgermeister Reynaldo Malonzo verwaltet. Nach der Suspendierung von Echiverri, sagte Jorillo, dass die Pensionskasse und die Stadt Caloocan nun ihre Aufzeichnungen schlichten und die genaue Höhe der Verpflichtung bestimmen werden. Jorillo sagte, die Stadt Caloocan kann eine Vereinbarung mit dem GSIS eingehen, um seine Multi-Millionen-Verpflichtung zu erfüllen.

AquaticSport.de - Wassersport

Quelle: http://www.mb.com.ph/articles/327609/288-mayors-face-suspension-gsis