Vizconde Massaker: NBI behauptet Webb war in den Philippinen

28. Juni 2011 – Das ‚National Bureau of Investigation‘ (NBI), sagte am Dienstag, dass Hubert Webb in den Philippinen war, als das Vizconde Massaker am 30. Juni 1991 passierte.

„Die Beweise die von der Task Force gesammelt wurden, enthüllen dass Hubert Jeffery Webb die Philippinen am Tag den er nannte, die Philippinen nicht verließ. Er wurde von mehreren Personen gesehen, die sich bislang noch nicht kannten und die alle keine Gründe haben, um mit ihren Aussagen einen Meineid zu leisten.“ so das NBI.

Das NBI benutzte auch als Grundlage hierfür das Magnetband des ‚Bureau of Immigration‘, das in den 90er Jahren zur Überwachung und zu nachrichtendienstlichen Zwecken verwendet wurde. Es enthielt alle Reiseaufzeichnungen von Personen die in das Land ankamen und das Land verließen.

Basierend auf der eidesstattlichen Erklärung des Ingenieurs Jolly Bert Galeon, BI-Chef der zuständigen Computerabteilung, zeigten die Magnetbandaufzeichnungen aus dem Jahr 1991, dass Hubert Webb nicht auf ihrer Liste war.

Webbs Alibi, dass er in den Vereinigten Staaten war, während das Massaker geschah, war vom Obersten Gerichtshof bestätigt worden, als es in seiner Entscheidung im Dezember 2010, Webb freisprach.

dkb.de

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/18864/hubert-webb-never-left-the-philippines-%E2%80%94nbi