Teenager-Mädchen aus Zwangsarbeit befreit

1. Juni 2011 – Ermittler der ‚Philippine National Police‘ befreiten ein 16-jähriges Mädchen bei einer Razzia einer Fabrik in Sucat, Parañaque City, wo angeblich Arbeiter eingesperrt wurden und zur Zwangsarbeit gezwungen wurden, zur Tilgung ihre Schulden.

CIDG Direktor Chief Superintendent Samuel D. Pagdilao Jr. sagte, Ermittler führten am Montag Abend eine Razzia auf dem Anwesen einer Firma ‚Ultra Design Manufacturing Co.‘ in der ‚Juanita de Leon St.‘ in San Dionisio, Sucat durch. Das Teenager-Mädchen aus Davao del Sur, hier zum Schutze ihrer Identität als Arlyn genannt, wurde während der Operation gerettet.

DKB-Partnerprogramm

Ultra Design, ein produzierendes Unternehmen von Krankenhauseinrichtungen und Rollstühlen, im Besitz des 67-jährigen Geschäftsmanns Rodolfo Chua Sing und seiner Frau Amanda Sing, wurde später von der CIDG wegen Verletzung des Anti-Menschenhandelsgesetzes verhaftet. Der Einsatzleiter der CIDG Superintendent Gilbert Sosa sagte, ähnliche Anklage würde gegen Amanda und Jerry de la Cruz, die als Anwerber des Opfers in der Provinz Bukidnon auftraten und Ermilinda Borromeo, Inhaberin der Recruitment Firma, eingereicht werden. Nach allen drei Personen wird noch gesucht.

Sosa sagte, die Rettungsaktion wurde um etwa 21:30 Uhr durchgeführt und ergab sich aus den Beschwerden von den Opfern Joey M. Cortez, Russel Limit und drei weiteren ehemaligen Mitarbeitern der Firma. Die Opfer erzählten den Ermittlern, dass sie unter verbalen und körperlichen Misshandlungen durch die Hände der Eigentümer gelitten hätten, die sie einsperrten und täglich zu 12 Stunden Arbeit zwangen, zur Tilgung ihrer unfreiwilligen Schulden, seit Januar.

Sosa sagte, „Schuldknechtschaft“ fällt unter die Kategorie Menschenhandel, einer nicht kautionsfähigen Straftat. Untersuchungen offenbarten, dass die Opfer zusammen mit einigen anderen Arbeitern, in einem Quartier innerhalb des Unternehmensgeländes eingesperrt wurden. Cortez und Limit waren nur von den Besitzern freigelassen, nachdem sie ihre Schulden bezahlt hatten. Sosa sagte, alle Opfer, darunter die Minderjährige, stammten aus Don Carlos, Bukidnon und seien von De la Cruz rekrutiert wurden.

Die Anwerber versprachen ihnen angeblich Arbeitsplätze in Manila, die freie Kost und Unterkunft beinhalteten und ließen sie ein Dokument unterzeichnen, das aufzeigte dass sie 3.000 Pesos Monatsgehalt erhalten sollten, ohne weitere Zuschläge.

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/10986/cops-rescue-teenager-from-paranaque-sweatshop