Spratlys: China bestreitet militärisches Eindringen

2. Juni 2011 – China bestritt am Donnerstag die philippinischen Vorwürfe, dass es unerlaubt in die Hoheitsgewässer Manilas militärisch eingedrungen sei. „Das berichtete Eindringen der chinesischen Schiffe ist nicht wahr.“ sagte die chinesische Botschaft in einer Erklärung.

Das philippinische Außenministerium sagte am Mittwoch, es habe bei der chinesischen Vertretung formellen Protest eingelegt, wegen der letzten Aktivitäten in den umstrittenen Gewässern des Südchinesischen Meeres und der chinesischen Pläne eine Bohrinsel in den nächsten Monaten zu stationieren. Manila hatte behauptet, dass Marineschiffe der chinesischen Volksbefreiungsarmee Baumaterialien entluden und eine Reihe von Pfosten und Bojen im letzten Monat in der Nähe des Iroquois Reefs und der Amy Douglas Bank aufbauten, welche beide von den Philippinen beansprucht werden.

Doch die chinesische Botschaft hatte ein andere Erklärung. „Das ist lediglich Chinas Meeresforschungs Schiff, das normale Meeresforschung in dem Südchinesische Meer durchführt.“ hieß es wegen der philippinischen Berichte zu den chinesischen Kriegsschiffen. „China hält eine klare und konsequente Position zur der Frage des Südchinesischen Meeres.“ ergänzte es.

Manila sagte beide befanden sich zwischen der philippinischen Insel Palawan und der Spratly Inselkette im Südchinesischen Meer. Brunei, China, Malaysia, die Philippinen, Taiwan und Vietnam beanspruchen alle einen Teil oder gar die ganzen Spratlys, die vermutlich über große Ölreserven verfügen. Die angeblichen Vorfälle ereigneten sich kurz vor dem Besuch des chinesischen Verteidigungsministers Liang Guanglie letzte Woche in Manila, als er und sein philippinischer Gegenpart sich dazu verpflichteten, einseitigen Maßnahmen, die die Spannungen in der Region anheizen könnten, zu vermeiden.

Im März klagten die Philippinen, dass chinesische Patrouillenboote ein philippinisches Ölförderschiff in der Nähe der Spratlys in den umstrittenen Gewässern, schikaniert hatte. Es reichte einen formellen Protest bei den Vereinten Nationen über Chinas Ansprüche über die Spratly Inseln sowie den angrenzenden Gewässern des Südchinesischen Meeres, nach.

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Verteidigungsminister Voltaire Gazmin sagte am Donnerstag, die leeren Kassen und das schlecht ausgerüstete philippinische Militär, benötigten mehr Mittel, um in der Lage zu sein die Sicherheit zu verstärken in den Bereichen des Südchinesischen Meeres, die Teil des philippinischen Hoheitsgebiets seien. „Wir wollen weitere Mittel, um in der Lage zu sein, Sicherheit in den umstrittenen Bereichen zu bieten.“ ergänzte Gazmin.

Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5j7ZjkMY6uaCcdXCOVDbPOX68BMGQ?docId=CNG.871d6ceaf93465b9db0644b930cabf59.441