Schon wieder ein Journalist ermordet

13. Juni 2011 – Ein Journalist wurde an diesem Morgen erschossen, womit sich die Anzahl auf 4 Morde im Jahr 2011 erhöhte, in einem Land, das als einer der gefährlichsten Orte für Journalisten gilt.

Romeo Olea (49) war auf dem Weg zu seiner Arbeit bei ‚Radio dzEB‘ in Nabua, Camarines Sur, als unbekannte Männer ihm in den Rücken schossen. Er fuhr mit seinem Motorrad, als einige Männern auf in schossen, in der Nähe des ‚Holy Child Learning Centers‘ in San Jose, Iriga City.

Der Einsatzleiter der Polizei, Superintendent Virgilio Calleja sagte, der Journalist sei zwar schnell ins Krankenhaus gebracht worden, aber bei der Ankunft bereits für tot erklärt worden. Die Polizei hat die Todesursache bis jetzt noch nicht bestimmt. Sie konnten jedoch Kugeln aus einer 9mm Pistole sichern.

Das in den Vereinigten Staaten ansässige ‚Committee to Protect Journalists‘ (CPJ) hatte bereits früher das Land als 3. gefährlichsten Ort für Journalisten, neben dem Irak und Somalia aufgeführt. Sein Rang war unberührt gegenüber dem Bericht von 2010. Das CPJ erfasste 69 ermordete Journalisten seit 1992.

Quelle: http://www.abs-cbnnews.com/nation/regions/06/13/11/another-broadcaster-shot-dead-camsur