Kirche erstattet Strafanzeige gegen Arroyo

16. Juni 2011 – Die ehemalige Präsidentin und jetzige Pampanga Repräsentantin Gloria Macapagal-Arroyo, erwartet ein weiteres Strafverfahren. Dieses Mal wegen angeblichen Menschenrechtsverletzungen gegen Mitglieder einer religiösen Gruppe, während ihrer Amtszeit.

In einer Erklärung sagte die ‚United Church of Christ of the Philippines‘ (UCCP), eine Zivilklage vor dem Quezon City ‚Regional Trial Court‘ (Gericht) eingereicht zu haben.

Die Beschwerde enthält Menschenrechtsverletzungen gegen sechs Mitglieder der UCCP und ihren angegliederten Kirchen, die entweder illegal inhaftiert wurden, gefoltert oder außergerichtlich ermordet wurden.

UCCP verlangt Schadenersatz im Wert von 1 Million Pesos für den moralischen Schaden der UCCP als Institution und mindestens 500.000 Pesos als moralischer Schadenersatz für jeden der überlebenden Ehegatten der Getöteten und mindestens 300.000 Pesos für einen, der gefoltert wurde und überlebte.

Auf Anfrage um einen Kommentar, sagte Elena Bautista-Horn, Sprecherin und Stabs-Chefin von Frau Arroyo: „Unsere übliche Antwort ist, wir können nicht kommentieren, bevor wir eine Kopie der Anklage sehen.“

Arroyo wurde wegen eines eingeklemmten Nervs heute früh eilig in ein Krankenhaus geliefert. Laut Quelle besteht aber keine Lebensgefahr.

Quellen u.a.: http://www.bworldonline.com/content.php?section=Nation&id=33207&title=Religious%20group%20files%20criminal%20charge%20vs%20Arroyo