Internationale Medien Gruppe beklagt fehlende Strafverfolgung

14. Juni 2011 – Eine internationale Mediengruppe forderte die philippinische Regierung am Dienstag auf, jeden Stein bei der Untersuchung des Mordes an dem Iriga Radio-Journalisten Romeo Olea, um zudrehen. Das in New York ansässige ‚Committee to Protect Journalists‘ sagte die Ermordung von Olea sollte am Ende nicht wie viele andere Fälle auf den Philippinen, ohne Anklageerhebung im Sande verlaufen.

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„Der Mord an Olea darf nicht ein weiterer unerforschter, nicht belangter Tod eines Journalisten auf den Philippinen werden. Die Regierung muss eingreifen, um der örtlichen Polizei und Staatsanwaltschaft zu helfen, die Mörder Oleas vor Gericht zu bringen und den Prozess von der Anklage bis zu einer Verurteilung und Bestrafung beobachten.“ sagte Bob Dietz, der Asien-Programm-Koordinator des CPJ, in einem Artikel auf deren Website.

Erste Polizeiberichte besagten, Olea (49) war kurz vor Morgengrauen am Montag auf dem Weg zur Arbeit erschossen worden. Olea arbeitete für dwEB Radio. Das CPJ berichtet, unter Berufung auf lokale und internationale Medien, Olea wurde zweimal in den Rücken geschossen, während er mit seinem Motorrad zur Arbeit nach Iriga City in Camarines Sur fuhr.

Die Nationale Journalisten Gewerkschaft der Philippinen (NUJP) sagte, Olea war der vierte Journalist, der in diesem Jahr ermordet wurde und der fünfte seit Präsident Aquinos Amtsantritt, welcher versprach, die Menschenrechte zu achten und gute Regierungsführung zu bringen. Olea war der 145. Journalist, der seit 1986 ermordet wurde.

Die NUJP wies ebenfalls darauf hin, dass Olea bereits der zweite Journalist des dwEB Radios sei, der in weniger als einem Jahr ermordet wurde. Letztes Jahr verstarb Miguel Belen in einem örtlichen Krankenhaus, Tage nachdem er mit sieben Schüssen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, die zwei Angreifer am 9. Juli 2010 vom Motorrad aus auf den Teilzeit-Radio-Kommentator abgaben.

„Wie viele andere Provinz-Nachrichtensendungen auch, ging es bei Oleas täglicher Sendung ‚Anything Goes‘ um lokale Regierungsbelange und Korruptionsvorwürfen. In einer Erklärung hieß es aus dem Präsidialen Pressebüro: Die Regierung bedauere Oleas sinnlosen Tod.“ stellte die CPJ fest.

Auf der anderen Seite verwies die CPJ darauf, dass die Philippinen auf Rang drei bei der Straflosigkeit innerhalb des CPJ Index 2011 lägen, so dass das Land eines der schlimmsten Nationen im Hinblick auf die offizielle Zurückhaltung bei der Bekämpfung der Anti-Pressekräfte sei. Das CPJ hat nur Somalia und den Irak auf einen schlechteren Rang als die Philippinen gesetzt.

dkb.de

Quelle: http://www.gmanews.tv/story/223328/nation/intl-media-group-seeks-probe-into-iriga-broadcasters-killing