Dodong fordert mindestens 6 Tote

10. Juni 2011 – Mindestens sechs Menschen wurden getötet und 27 andere gelten als auf See vermisst, während sich der Tropische Sturm Dodong (internationaler Name Sarika) aus den philippinischen Gewässern heraus bewegt. Viele Gemeinden seien noch immer überflutet, sagten Retter.

Vier Menschen ertranken bereits in dieser Woche auf Mindanao. Des weiteren starb ein Junge nach einem Sturz in einen reißenden Bach in Batangas City, in der Nähe von Manila. Eine Frau auf der Insel Tablas sei ebenso ertrunken, hieß es.

Das ‚National Disaster Risk Reduction and Management Council‘ sagte, 26 philippinische Fischer würden noch in der Nähe der Spratly-Inseln im Südchinesischen Meer vermisst. Ein Mitglied der Besatzung eines Lastkahns wird auch noch vermisst. Das Schiff, das landwirtschaftliche Erzeugnisse transportierte, wurde durch starke Winde aus dem Hafen der Stadt Sariaya getrieben, südlich von Manila, ergänzte er.

Mehrere hundert Menschen wurden in ganz Luzon evakuiert, während sie am frühen Freitag auf den Rückgang des Hochwassers warteten, sagte der Katastrophenrat in seinem neuesten Update. Dodong ist derzeit in Richtung Südosten Chinas unterwegs, mit Windgeschwindigkeiten bis zu 65 km/h, nach dem er die Westküste der philippinischen Hauptinsel Luzon streifte, sagte der staatliche Wetterdienst.

Durchschnittlich 20 Stürme und Taifune, einige von ihnen tödlich, treffen jedes Jahr die Philippinen. Im vergangenen Monat hat Tropensturm Bebeng 31 Menschen getötet, zuvor hat der Typhoon Songda 3 Menschen das Leben gekostet.

Quelle: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5igZn3nSx7WWJ1EAf9IcX54ABkGHg?docId=CNG.2d0364df4f09fe91f0929404deff47c1.5a1