Boracay-Landgewinnung: „Töten der Gans, die goldene Eier legt“

3. Juni 2011 – Eine Gruppe von Unternehmern auf Boracay forderte am Mittwoch beim Obersten Gerichtshof den Stopp des ehrgeiziges Milliarden-Projekts der Aklan Provinzregierung zur Landgewinnung, da sie behaupteten die Schönheit der weltbekannten Ferieninsel würde dadurch zerstört.

In einer Petition für einen vorübergehenden Schutz der Umwelt, argumentierte die Boracay Foundation Inc., dass das 40-Hektar große Landgewinnungsvorhaben am

Ufer des Barangays Caticlan, Malay Stadt, die ohnehin schon fragilen Korallenriffe der Gegend töten würde und den feinen, weißen Sandstrand Boracays schädigt. „Dieses Projekt ist wie das Töten der Gans, die goldene Eier legt.“ sagte der Rechtsanwalt Joel Butuyan.

Loubelle B. Cann, Präsidentin der BFI (Boracay Foundation, Inc.), warf den gewählten Beamten Aklans, eine willkürliche Durchführung des Projekts vor, ohne Zustimmung der Einwohner, Unternehmen und anderen Betroffenen.

„Was sie taten, war nur eine Projekt-Präsentation. Die Aklan Provinzregierung hat nicht um unsere Zustimmung gefragt. Sie haben noch nicht einmal eine umfassende wissenschaftliche Studie zu dem Projekt präsentiert.“ beklagte Cann.

Abgesehen von der Provinzregierung, heißen die Beschuldigten in dem Fall: die ‚Philippine Reclamation Authority‘ (Behörde für Landgewinnung) und das Ministerium für Umwelt sowie die Behörde für Bodenschätze (Natural Resources Environmental Management Bureau).

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/11656/stop-boracay-reclamation-group-asks-sc