Bereits 4 Tote durch Überschwemmungen in den Philippinen

9. Juni 2011 – Mindestens vier Menschen seien ertrunken, nach schweren Überschwemmungen in weiten Teilen der regen-getränkten Philippinen durch Überschwemmungen bis Brusthöhe, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Überflutende Flüsse überschwemmten Ballungsräume in Küstenregionen Mindanaos, wo alle bekannten Todesfälle herstammten, sagten Retter. Allerdings sei Manila derzeit ebenso bedroht.

Der ‚National Disaster Risk Reduction und Management Council‘ in der Hauptstadt sagte, dass 19 Städte unter Hochwasser stünden, nach heftigen Regenfällen die am Montag begannen, ausgelöst durch einen Sturm. „Das Wasser in einigen Teilen erreichte Brusthöhe.“ sagte Nasser Mastura, stellvertretender Governor der Provinz Maguindanao, die stark überschwemmt wurde. „Wir haben Tausende in sicheres Gelände gebracht.“ sagte er im Lokalfernsehen, ohne genauere Zahlen zu nennen.

Die Regierung rief einen schulfreien Tag in Manila und in einigen Vororten der Nähe am Donnerstag aus, während eine Reihe von Inlandsflügen zu kleineren Provinz-Flughäfen aufgrund des stürmischen Wetters, entweder verzögert oder gestrichen wurden.

Der ‚La Mesa Damm‘, Manilas alleiniges Leitungswasser Reservoir, wollte überlaufen. Aufgrund offizieller Warnungen, konnten die Anwohner zur Evakuierung gebeten werden, wenn die schweren Regenfällen sich weiter fortsetzten.

„Wir erwarten anhaltenden starken Regen heute und morgen.“ sagte Robert Sawi, leitender Meteorologe. Er sagte, der Regen wird durch ein tropisches Tiefdruckgebiet verursacht, das sich über dem Meer südwestlich der Hauptinsel Luzon befände. Die Wetterstörung wird sich jedoch wahrscheinlich nicht in einen ausgewachsenen Typhoon entwickeln.

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/13474/4-dead-in-philippine-floods