Aquinos Problem mit der ARMM Region

11. Juni 2011 – Präsident Benigno Aquino sollte äußerst vorsichtig bei der Ernennung der kommissarischen Beamte in der ‚Autonomen Region in Muslim Mindanao‘ (ARMM) sein, da er sonst möglicherweise Personen benennt, die der Region zum endgültigen Untergang verhelfen, sagte Pater Eliseo Mercado Jr.

Mercado gilt als ein Experte von der Autonomieregion in Mindanao und ist Geschäftsführer des ‚Instituts für Autonomie und Governance‘ (IAG) mit Sitz in der Region. Er sagte, das Überleben der ARMM oder deren Sturz innerhalb der nächsten 22 Monate, läge jetzt in den Händen Aquinos, nachdem der Kongress beschloss, die regionalen Wahlen auf 2013 zu verschieben.

„Kein Zweifel, er ist nun verantwortlich für den Anstieg oder den endgültigen Zusammenbruch der ARMM. Von diesem Tag an wird es kein Zuschieben des ‚Schwarzen Peters‘ mehr geben, egal was auch in der ARMM passiert. Sowohl der Aufstieg als auch der Fall der ARMM sind nun eng an PNoy gebunden.“ so Mercado, vom Orden der Unbefleckten Jungfrau Maria, in einer Erklärung.

Weiter sagte er, Präsident Aquino hat die Hände voll mit anderen Themen und so sollte er sich richtig beraten lassen in seiner Auswahl für die kommissarischen Beamte, die die Angelegenheiten der verarmten und „von der nationalen Regierung abhängigen“ Autonomie für fast zwei Jahre bis zur Wahl 2013 regieren. „Wir können nur hoffen und beten, dass der Präsident richtig geführt wird in der Wahl seiner Leute, die sich für seine gewünschten Reformen der ARMM verbürgen.“ sagte Mercado.

Er sagte, die Realität war, dass die ARMM ihre Glaubwürdigkeit verlor, bevor sie sich konstituierte und viele ihrer Politiker nicht mehr für sie vertrauenswürdig waren. „Zu Recht oder zu Unrecht, das Volk hat kein Vertrauen mehr in die Leute und die Institutionen innerhalb der ARMM. Die neuen Verwalter müssen das Vertrauen des Volkes zurück gewinnen und das Vertrauen in die regionale Bürokratie oder was daraus wurde, nach drei Jahrzehnten persönlicher Ansprüche.“ sagte Mercado.

Mercado sagte auch, die Dinge an denen die Übergangsbehörde arbeiten sollte, um das Vertrauen der Bevölkerung wiederherzustellen, sei „eine Neubelebung und vielleicht ein Neuerfinden mit der Versorgung der grundlegenden Dienstleistungen für die ARMM, wie insbesondere dem Gesundheitswesen, der Grundbildung, der Landwirtschaft und den anderen ländlichen Infrastrukturen. Ohne die Wiederherstellung des Vertrauens des Volkes in die Beamten und der ARMM Bürokratie, werden alle Reformversuche vergeblich sein.“

Unterdessen wurde die ‚Moro Islamic Liberation Front‘ (MILF) dabei entlarvt, Forderungen einiger Politiker aus der Rebellengruppe, nach Zustimmung bei der Postenvergabe zu stellen. „Wir haben nichts mit der ARMM zu tun. Das ist lediglich eine Sache der Regierung und wir halten uns komplett aus der Beteiligung heraus.“ sagte in einer Erklärung Muhammad Ameen, aus der Führung der MILF. Er beschrieb die ARMM als ein gescheitertes Experiment.

„Egal, wie die Aquino Regierung die ARMM zu reformieren versucht, es kann nicht gelingen, da es keine echte Autonomie ist.“ sagte Ameen.

dkb.de

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/14022/aquino-cautioned-over-appointing-armm-officers-in-charge