99 Bilharziose Fälle in Leyte

10. Juni 2011 – 99 Personen aus Palo, Leyte, erkrankten an Bilharziose (Schistosomiasis), einer parasitären Erkrankung, die durch Kontakt mit verunreinigtem Wasser verbreitet wird.

Lilia Navarra, Technische Laborantin des Schistosomiasis Forschungs- und Ausbildungszentrums in Palo sagte, die Behörde untersuchte Stuhl- und Blutproben von 148 Personen und fand heraus, dass 99 von ihnen an Bilharziose erkrankt seien. Die Patienten stammten aus den 33 Barangays von Palo, ca. 12 km von der Hauptstadt Tacloban entfernt. Dieser Bereiche in Leyte wurde am 16. und 17. März von Überschwemmungen getroffen.

Die Überschwemmungen vom vergangenen März in Palo wurden als die Ursache der Ausbreitung der Infektion bestätigt. Die Zahl der Patienten könnte steigen, da weitere Personen aus unterschiedlichen Barangays in Palo das Zentrum besucht haben, um Blut- und Stuhlproben für eine mögliche Infektion untersuchen zu lassen, so Navarra. Am Mittwoch gingen 23 Personen zu dem Zentrum um sich testen zu lassen.

Eine von ihnen war eine 21-jährige Frau, die nicht identifiziert werden möchte. Sie sagte, sie hatte Fieber und fühlte sich am ganzen Körper unwohl, in den letzten Tagen. Sie beschloss, nachdem mehrere ihrer Nachbarn positiv auf Bilharziose getestet wurden, sich bei dem Zentrum untersuchen zu lassen. „Ich hoffe nur, dass meine Testergebnisse negativ sein werden.“ sagte sie.

Laut Navarra, könnten die Patienten die in den Fluten wateten, sich dort die Krankheit eingefangen haben. Denn in dem Wasser lebten Schnecken, die als Zwischenwirt für die Zerkarien dienen – den parasitären Larven – welche die Krankheit auslösen.

Quelle: http://newsinfo.inquirer.net/13697/water-borne-disease-grips-leyte-town