Quezon City setzt Schulpflicht um

12. April 2011 – Die lokalen Behörden von Quezon City planen Eltern zu bestrafen, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken. Ranulfo Loduvica sagt er reichte eine Verordnung ein, die eine Strafe in Höhe von 5.000 Pesos oder einem Jahr Haft für solche Eltern oder Erziehungsberechtigten vorsieht.

Er sagte der Republic Act 7610 sehe den besonderen Schutz der Kinder gegen Kindesmissbrauch, Ausbeutung und Diskriminierung per Gesetz vor, das jedem Kind das Recht auf formale oder nicht formale Ausbildung zu erhalten, garantiere. Loduvica sagtr weiterhin, dass die Verordnung nun in die 3. Lesung ginge.

Er sagte, von den fast 600.000 schulpflichtigen Jugendliche (im Alter von 3 – 21 Jahren) in Quezon City, blieben rund 145.000 der Schule fern. Viele von ihnen seien in Gangs oder Banden involviert, fügte er hinzu.

Ludovica sagte, Armut sollte dafür nicht der Anlass sein, da die lokale Regierung Programme für den Lebensunterhalt seiner Bewohner habe. Sobald die Verordnung verabschiedet sei, wird diese von den Barangays umgesetzt, die die Aufgabe haben die Familien in den jeweiligen Bereichen zu überprüfen.

Allerdings sind nicht alle Eltern mit dem Vorschlag einverstanden. Teresita Baluyot hat zwei Töchter im Alter von 8 und 9 Jahren, die nicht zur Schule gehen. Sie sagte, sie käme kaum über die Runden seit ihr Mann im Gefängnis einsäße. Teresita verdiene nur 100 Pesos am Tag und könne sich nicht leisten, ihnen Essen und ihre Schulsachen zu kaufen.

Quelle: QC to punish parents who don’t send kids to school
http://www.abs-cbnnews.com/nation/metro-manila/04/11/11/qc-punish-parents-who-don%E2%80%99t-send-kids-school