OFW’s brauchen Sexualerziehung

16. April 2011 – Overseas Filipino Workers (OFW) umfassen ein Viertel der insgesamt 6.326 national erfassten HIV und AIDS Fälle, so Rep. Arnel Ty von der LPGMA Partei. Ty drängt auf eine Überprüfung des Gesetzes von 1998 zur AIDS-Prävention und zur Kontrolle von Wegen, welche sexuell übertragbare Krankheiten bekämpfen soll. Er bemüht sich auch um höhere öffentliche Mittel zur Prävention durch HIV/AIDS-Aufklärung.

In seiner Resolution, zitiert Ty die Notwendigkeit für den Kongress zu prüfen, ob die bestehende Politik und Maßnahmen in dem 12-jährigen Gesetz ausreichten, um die HIV/AIDS-Epidemie einzudämmen und die Bedingungen für OFWs und andere Filipinos, die mit der Krankheit leben, ausreichend seien.

„Es ist keine Frage, dass HIV/AIDS unsere OFWs zerstört.“ Ty fügte hinzu, sie seien extrem anfällig für die Krankheit aufgrund ihres ‚high-risk Sexualverhaltens‘, wenn sie außerhalb des Landes seien. Ty sagte insgesamt 1.558 OFWs, mit dem Durchschnittsalter von 36 Jahren, seien entweder HIV positiv oder mit der Immunschwäche AIDS getestet worden, seit das Land eine ‚passive‘ Überwachung der Krankheit im Jahr 1984 begann.

Er sagte, 96 Prozent oder 1.496 der OFWs mit HIV/AIDS erwarb die Krankheit durch ungeschützten sexuellen Kontakt. Ty gab an, 75 Prozent aller diagnostizierten OFWs mit HIV/AIDS seien Männer. Von den 36 HIV positiven gemeldeten OFWs im Januar und Februar, waren 30 Männer und sechs Frauen.

Präventive Erziehung bliebe die beste Verteidigung gegen mögliche Infektionen. Er forderte die ‚Overseas Workers Welfare Administration‘ und die ‚Philippine Overseas Employment Administration‘ dazu auf, aggressiv in die Prävention zu investieren. Es gibt kein bekanntes Heilmittel oder Impfstoff gegen HIV/AIDS, lediglich könnten Behandlungen den Verlauf der Krankheit verlangsamen, die als eine Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation klassifiziert sei.

Quelle: OFWs need sex education
http://globalnation.inquirer.net/global_pinoy/global_pinoy/view/20110416-331537/OFWs-need-sex-education

 

Kommentar:
Warum bekomme ich nur das Gefühl, dass jede Menge „doppelte Moral“ hier dahinter steckt?