Kinderrechtsgruppe reicht Klage gegen Willie Revillame ein

25. April 2011 – Eine Gruppe von Verteidigern von Kinderrechten hat am Montag eine Klage wegen Kindesmissbrauch gegen TV-Moderator Willie Revillame und sechs weiteren eingereicht, im Zusammenhang mit der Kontroverse um einen sechs Jahre alten Jungen, der angeblich dazu aufgefordert wurde, im nationalen Fernsehen gegen Bargeld seine Hüfte kreisen zu lassen.

Die Gruppe, die sich selbst ‚Stop Child Rights Exploitation in Media‘ (SCREAM) nennt, sagte der Besagte verletze den Republic Act 7610 (Schutz von Kindern vor Kindesmissbrauch), RA 9775 (ein Gesetz, das Verbrechen der Kinderpornographie definiert) und RA 9231 (ein Gesetz gegen die schlimmsten Formen der Kinderarbeit).

Die sieben-seitige Klage wurde in der Staatsanwaltschaft von Quezon City eingereicht. Abgesehen von Revillame dem Moderator von „Willing Willie“ der Primetime Show von TV5, seien die anderen Befragten Rey Espinosa, TV5 President und CEO, Roberto Barreiro, Executive Vice President und CEO, Manuel Pangilinan, Co-Produzent und Vorsitzender der Associated Broadcasting Company, Jojo Jardeleza, Regisseur, Rackie Sevilla, ausführender Produzent und Adrian Gret, Segment Produzent.

Der Fall bezieht sich auf den angeblichen Kindesmissbrauch von Jan-Jan Suan während der Episode vom 12. März von „Willing Willie“, wo das Kind, obwohl es bereits Tränen in den Augen hatte, mehrere Male in einer „sexuell provozierenden“ Weise vor einem Live-Publikum tanzen musste.

Nach einem Kommentar gefragt, begrüßte das Lager von Revillame die Einreichung der Beschwerde und sagte, es würde ihnen ein geeignetes Forum geben, um die gegen sie erhobenen Beschuldigungen zu beantworten. Sie bestritten auch weiterhin Jan-Jan Suan missbraucht zu haben.

„Dem Jungen geht es gut. Wenn nur diejenigen, die schnell Willie verurteilten, sich das gesamte 48 Minuten TV-Episode anschauen würden und nicht nur den Blick auf das zusammen gestellte und manipulierte YouTube-Band des Jungen richteten, würden sie erleuchtet werden und dem Jungen das Stigma zu Unrecht als ein „missbrauchtes Kind“ für den Rest seines Lebens gebrandmarkt zu sein, ersparen, sagte Leonard de Vera, Revillame’s Rechtsberater, in einer Kurzmitteilung zu Reportern.

Die Beschwerdeführer jedoch sagten, der Besagte „degradiere“ Jan-Jan Suan, indem er ihm 10.000 Pesos anbietet, nachdem er ihn „erniedrigt und verspottet“ habe. „Dass die Besagten den Jungen in der betroffenen Game-Show zum Zwecke ihres Gewinns und eigenen Vorteils nutzten, indem er 10.000 Pesos für seine Teilnahme und Leistung erhielt und ihn dabei demütigten und verspotteten, wodurch der Junge erniedrigt und seine inneren Werte und die Würde ein menschliches Wesen zu sein verlor, dieses entlarve die Umstände, die schädlich für die Sicherheit und Moral des Jungen seien.“ sagte die Gruppe in ihrer Beschwerde.

Sie fügten hinzu, dass die „entwürdigende Darstellung durch die Grausamkeit der Show und deren Moderator Revillame, der den Junge anstachelte, seine Leistung verspottete und unter dem Gelächter der johlenden Menge, dies alles verstärkte.“

Die Gruppe beschuldigte ebenfalls die anderen Befragten, dass diese die beanstandeten Handlungen von dem Auftreten und Weitermachen nicht stoppten, um die gefährdeten Handlungen zum Nachteil des Jungen abzuwehren.

Indem man dem Jungen einen Tanz wie ein ‚Macho Tänzer‘ erlaubte, erleichtere TV5 jedoch auch den „Bars und Bordellen die Prostitution von Kindern.“ ‚Willing Willie‘ war für zwei Wochen nach der Kontroverse ausgesetzt worden, da einige Sponsoren sich aus der Show herauszogen.

Quelle: Child rights group files raps vs Willie Revillame, others
http://www.gmanews.tv/story/218663/nation/child-rights-group-files-raps-vs-willie-revillame-others