Keine Radioaktivität in philippinischem Gewässer

31. März 2011 – Die DOST-PNRI erwartet keine gesundheitsschädlichen Mengen an Radioaktivität in philippinischen Gewässern.

Das „Philippine Nuclear Research Institute“ (PNRI) des Wissenschaftsministeriums (Department of Science and Technology – DOST) kündigte aber eine weitere Kontaminierung durch Strahlung des Bodens und des Wassers rund um das Fukushima Kernkraftwerk in Japan an.PNRI berichtete, dass der Zustand in der Anlage immer noch sehr ernst sei, aber sich nicht verschlechterte. Allerdings verbliebe die Radioaktivität nachweisbar in der Meeresumwelt in der Nähe der Anlage. Außerdem habe man Plutonium (Pu), Berichten zufolge in Bodenproben am Fukushima Werksgelände, gefunden.

In der lokalen Umgebung, in der das Institut bis zum 28. März 2011 radioaktive Isotope überprüfte, seien diese noch vorhanden. Die „Comprehensive Nuclear Test Ban Treaty Organization“ (CTBTO) die Luft-Messstationen betreibt, die auf den Philippinen durch das PNRI gewartet würden, zeichneten Jod-131 mit 93 microbecquerels pro Kubikmeter; Cäsium-134 mit 4,4 microbecquerels pro Kubikmeter, und Cäsium-137 mit 5,3 microbecquerels pro Kubikmeter.

Neueste DOST-PNRI Überprüfungen von 9:00 Uhr heute, ergaben normale Werte zwischen 86 bis 131 nSv/h (Nanosievert pro Stunde). Für weitere Advisories, ist die PNRI unter Telefon Nr. erreichbar: 929-6010 bis 6019.

Quelle: Japan radioactivity will not reach Phl waters – PNRI

http://www.pia.gov.ph/?m=1&t=1&id=25389

 

Hinweis:

Die Halbwertszeit der Strahlung ist je nach Spaltprodukt sehr unterschiedlich. So hat Jod-131 eine Halbwertszeit von 8 Tagen, die von Cäsium-137 dauert 30 Jahre und Plutonium-238 sogar 87 Jahre! Nach dieser Zeit strahlt das Material „nur“ noch halb so stark.