Bischof: auf RH Gesetz, folgen Scheidung und gleichgeschlechtliche Ehe!

19. April 2011 – Der ‚reproduktive Gesundheit‘ Gesetzentwurf (RH) sei „programmiert“, um den Weg für weitere Maßnahmen, die gegen die religiöse Politik der katholischen Kirche seien, zu ebnen, sagte ein pensionierter Erzbischof heute. „Nach dem RH Gesetzentwurf, wird der Scheidungs Gesetzentwurf und danach der gleichgeschlechtliche Ehe Gesetzentwurf kommen.“ sagte der ehemalige Erzbischof Lingayen-Dagupans, Oscar Cruz in einem Interview.

Cruz sagte der Durchtritt zur Scheidung und der gleichgeschlechtlichen Ehe, seien Teil eines „Programms“ der Menschen hinter dem RH Gesetzentwurf. „Diejenigen, die mir sagen es sei nicht ihr Programm, ich bitte Sie, bleiben Sie realistisch! Das sind die drei Säulen allen sozialen Übels: Empfängnisverhütung, Abtreibung, Scheidung und dann die gleichgeschlechtliche Ehe.“ sagte der Priester, ohne Nennung die Menschen dahinter zu dem angeblichen Programm zu benennen.

Der Bischof machte den Vorwurf, als er den Standpunkt der katholischen Kirche gegen die Verabschiedung des RH Gesetzentwurfs wiederholte und bekräftigte, da die Entscheidung schon lange im Abgeordnetenhaus überfällig ist. Der Bischof betonte, dass der RH Gesetzentwurf die „Verantwortungslosigkeit“ fördere und dies im Gegensatz zu den Aussagen seiner Autoren sei, welche darauf beharrten, dass die Maßnahme eine verantwortliche Elternschaft fördere.

Der Bischof übersetzte den Gesetzentwurf, der von Albay Rep. Edcel Lagman und 87 weiteren Abgeordneten verfasst wurde, kurz mit „Sex ohne Verpflichtung.“ Cruz erklärte, dass die Förderung künstlicher Verhütungsmittel wie Kondome und die Pille, eine Förderung von Sex ohne der Sorge, ein Kind zu bekommen und der daraus entstehenden Folgen.

Er fügte hinzu: „Es sind die 3 Säulen: Sex, Methode, Zahlen! Der Gesetzentwurf nennt sich zwar reproduktive Gesundheit, auch wenn er gegen die Reproduktion ist. Er ist gegen Gesundheit, wegen des klinischen Inhalts der Verhütungsmittel.“ Cruz tadelte auch die Regierung für die geplante Umsetzung des ‚verantwortlichen Elternschaft‘ Gesetzentwurfes neben dem RH Gesetzentwurf.

„Ein Gebet der Kirche lautet: habt so viele Kinder, wie Ihr Euch leisten könnt, sie ernähren  und erziehen könnt. Wir haben nie wörtlich gesagt: ‚Sige lang‘!“ sagte er unter Bezugnahme auf das Bibelzitat: ‚Gehet hin und mehret euch‘. Cruz stellte auch klar, dass die Kirche nicht gegen den gesamten RH Gesetzentwurf Einwände habe. Er sagte, er stimme einigen seiner Bestimmungen zu, einschließlich der Bestimmungen für Mütter von Säuglingen und Kindern, um eine gesunde Ernährung und das Stillen zu fördern.

Exkommunikation

Unterdessen sagte der Bischof, dass Präsident Aquino nicht „weiß, was er sagt“, wenn er behauptet für seine starke Unterstützung der RH Gesetzesvorlage bereit zu sein, eine Exkommunizierung zu riskieren. Cruz bestritt, dass die Kirche Unterstützer der Gesetzesvorlage mit der Exkommunikation gedroht habe.

„Nie, niemals, hat die CBCP (Katholische Bischofskonferenz der Philippinen) gesagt, dass die RH Gesetzesvorlage per se, deren Autoren oder diejenigen, welche ihn billigten, mit einer Exkommunikation belegt werden.“ sagte er und fügte hinzu, dass nur die Personen, die eine „effektive Abtreibung“ begehen, was mit einer Tötung gleichzusetzen sei, mit der Exkommunikation belegt würden.

Der Gesundheitsminister Enrique Ona hat auch klar gestellt, dass Präsident Aquino keine Maßnahmen unterstützt, die eine Abtreibung legalisiere.

Aber andere Quellen zitieren heute Kirchenführer, die Aquino sogar als „schlechten Katholiken“ bezeichnen und ihn wegen seines Kurses als „verleitet“ hinstellen …

Quelle: After RH bill comes divorce, same sex marriage bills: bishop
http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=677999&publicationSubCategoryId=200

 

Kommentar:
Liebe katholische Kirche, bitte gönnt Euren Rentnern ihren Ruhestand und lasst sie schweigen. Ansonsten kann durchaus passieren, dass Euch (die Kirche) ein ganzes Land in Rente schickt! Das Mittelalter ist vorbei, die Zeit der Information mit Internet und Twitter hat Euch überholt. Und das selbst in dem, wegen Eurem Katholizismus, so rückständigen Philippinen. Aber die Filipinos haben immer einen Trumpf im Ärmel: SMS oder Facebook sprechen Bände, auch wenn sich das dem alten Erzbischof nicht auf Anhieb erschließt!