Bildungsministerium ordnet Student-Clearance an

16. April 2011 – Inmitten des Anstiegs der Beschwerden von Eltern über Lehrer, die sich weigerten den Schülern und Studenten die Clearance zu geben (jeder Fachlehrer muss für sein Fach eine Freigabe unterschreiben), da sie zuerst bestimmte Beiträge forderten, rief das Ministerium für Bildung (DepEd) am Samstag alle Schulen und Offiziellen unverzüglich dazu auf, den Schülern die Clearance zu erleichtern, um sich für das kommende Schuljahr einschreiben zu können.

Bildungsminister Armin Luistro warnte auch Schulen und Lehrer, welche die Politik des „kein Geld einsammelns“ verletzten, dass jede Klage entsprechend behandelt würde, einschließlich der Einreichung entsprechender Verwaltungsstrafen. Der DepEd Chef kam nicht umhin, seine Bestürzung über eine Reihe von Beschwerden gegen Schulen und Lehrer auszudrücken, dass Studenten bzw. deren Eltern zunächst Beiträge und Gebühren an Lehrer-Vereinigungen zahlen sollen oder z.B. Reinigungsgeräte bringen müssen, bevor die Studenten ihre Clearance bekämen.

„Wir sind im Bildungssektor und haben den Auftrag Erziehung zu leisten und den Studierenden Werte zu vermitteln, und doch gibt es einige die nicht folgen können und noch nicht einmal einfache Befehle wie die Politik des ‚kein Geld einsammelns‘ umsetzen könnten.“ sagte Luistro. „Sie sollten wissen, dass solche Handlungen dem Ziel unserer ‚Bildung für alle‘ Verpflichtung (Education For All – EFA) zunichte macht, weil sie entmutigen zur weiteren Einschreibung.“ sagte Luistro. Im Einklang mit der EFA-Verpflichtung hat das DepEd einen aggressiven Standpunkt vertreten, jedem Schulkind die Schule ohne Kosten zu ermöglichen.

Luistro sagte, dass angesichts des Umfangs der Bedenken mit denen die Abteilung zur Verwirklichung der tatsächlichen Reformen im Bildungssystem konfrontiert sei, eine umfassendere Zusammenarbeit und Unterstützung durch die gesamte Bürokratie von wesentlicher Bedeutung sei, von der Zentrale bis in die Schulebene der Schulen. Allerdings ist es eher entmutigend, dass basierend auf den Berichten, es noch eine ganze Reihe von Schulen und Lehrern landesweit gäbe, die die Reformarbeit erschweren.

Unterdessen erinnerte Unterstaatssekretär für Recht und Gesetzgebende Angelegenheiten, Alberto Muyot alle Besorgten, dass die DepEd es den Schulen und Lehrern nicht erlaube, die Clearance der Studenten aus nicht fachlichen Gründen zu verweigern. Jede fachliche Anforderung, muss mit den Schülern oder Studenten bzw. mit den Eltern besprochen werden, um sicherzustellen, dass die Notwendigkeit diese zu erfüllen, verstanden wird.“ fügte er hinzu.

DepEd stellte auch klar, dass die einzige Einrichtung zur Sammlung freiwilliger finanzieller Beiträge die PTA sei. Jedoch darf eine Nicht-Bezahlung des Beitrags durch die Mitglieder (die Eltern) nicht als Grundlage für eine Zulassung oder Erteilung von Genehmigungen für das Kind zur Schule dienen. „Kein Lehrer oder Schulpersonal wird an solchen Geldsammlungen beteiligt sein.“ ergänzte Muyot.

Die Forderung nach Zahlung von Beiträgen und Gebühren, sowie einer Abgabe von Materialien an Schulpersonal oder Lehrer, im Austausch gegen Zeugnisse der Schüler oder Studierenden und anderen amtlichen Dokumenten, sei nicht erlaubt.

Während das Ministerium noch an alle öffentlichen Schulen appelliert die Politik des „kein Geld einsammelns“ einzuhalten und die finanzielle Belastung der Eltern wegen ihrer Pflichten zu vereinfachen, versicherte das DepEd, dass jeder Beamte, Angestellte oder Lehrer, der die Order verletze, angemessene Sanktionen erwarten müsse.

Quelle: DepEd orders release of students‘ clearance
http://www.mb.com.ph/articles/314351/deped-orders-release-students-clearance