Aquino gesteht: Nahrungsmittelpreise unter Druck

13. April 2011 – Präsident Aquino sagte heute, dass es „Druck auf die Nahrungsmittelpreise“ gäbe wegen der Entwicklungen rund um die Welt. Aber zu sagen, dass sich eine Reiskrise abzeichne, wäre „Panikmache“.

In einem Interview im Fort Magsaysay in Nueva Ecija, sagte Herr Aquino, dass Brände in Russland die globale Weizen Versorgung getroffen hätten, die Zuckerproduktion in Brasilien am Boden läge, während Indonesien, das zuvor selbst noch keinen Reis importiert hätte, heute aber Reis importiere. Und dann kommen noch die Entwicklungen in Japan und dem Mittleren Osten oben drauf.

„Unterm Strich, es gibt wirklich Druck auf die Nahrungsmittelpreise.“ sagte er.

Allerdings bekräftigte Herr Aquino, dass „sich keine Reiskrise abzeichne“, wie zuvor von der ‚Philippine National Intelligence Coordinating Agency‘ (NICA) betont worden sei. „Weizen wird für Brot verwendet, so erhöhen sich die Preise und es gab eine Verschiebung von Weizen zu Reis, was zusätzlichen Druck erzeugt. Aber so, wie es gestern geschrieben wurde, denke ich, ist das Panikmache.“ sagte er.

Er bemerkte, das Ministerium für Landwirtschaft (DA) habe sogar eine gestiegene Reisproduktion für dieses Jahr vorhergesagt, was die DA Beamten veranlasste, die Einfuhr von Reis auf 1,3 Millionen Tonnen für dieses Jahr zu limitieren.

Quelle: Aquino admits food prices pressures, rules out crises
http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=676064&publicationSubCategoryId=200