Erste Strahlung aus Japan in den Philippinen entdeckt

29. März 2011 – Kleine Mengen an Strahlung aus dem zerstörten japanischen Atomkraftwerk wurden in den Philippinen entdeckt, sagte die Regierung am Dienstag, unter Hinweis dass die Spuren keine Gefahr für die Menschen darstellten.

„Wir haben Isotope entdeckt, aber wir möchten die Öffentlichkeit nicht in Panik versetzen.“ sagte Tina Cerbolis, eine Sprecherin des „Philippine Nuclear Research Institute“ (PNRI) einer französischen Presseagentur. „Dies sind sehr kleine Mengen in der Luft.“Das Institut veröffentlichte am Dienstag den Hinweis, dass die Strahlung aus dem Kernkraftwerk Fukushima in Japan stamme, das seit dem Erdbeben und Tsunami vom 11. März beschädigt sei und lecke.

„Umwelt- und Strahlungs-Überwachungen auf der ganzen Welt, einschließlich der Philippinen, hätten sehr kleine Mengen an radioaktiven Isotopen entdeckt, die aus dem Kernkraftwerk Fukushima zu stammen scheinen, die aber keine Gesundheitsrisiken für Menschen darstellten.“ besagt der Hinweis.

China und Südkorea, die näher an Japan sind, berichteten ebenfalls am Dienstag, dass geringe Mengen von radioaktivem Jod-131 in ihren Hoheitsgebieten festgestellt wurden, während die Mahnung ebenso besagt, dass sie für den Menschen nicht schädlich sei.

Die nächstgelegene philippinischen Küste zu der betroffenen Anlage, ist etwa 2.500 Kilometer südwestlich davon, die philippinische Hauptstadt Manila liegt rund 500 Kilometer weiter.

Quelle: PH detects radiation from Japan, says PNRI

http://newsinfo.inquirer.net/breakingnews/nation/view/20110329-328241/PH-detects-radiation-from-Japan-says-PNRI