DOH warnt vor „viel schlimmerem“ Dengue-Ausbruch

31. März 2011 – Das Gesundheitsministerium (Department of Health – DOH) warnte gestern davor, dass das Land in diesem Jahr „Zeuge eines viel schlimmeren Ausbruchs von Dengue werden könnte“, wenn die Öffentlichkeit nicht kräftig handelt, um Mosquitos zu beseitigen.In einer Rede während eines Dengue-Gipfels, sagte DOH Vertreter Dr. Gerry Bayugo, von Januar bis Februar allein „haben wir einen frühen dramatischen Höhepunkt in der Zahl der Fälle gesehen und es gibt keine Anzeichen eines Nachlassens dieser sich intensivierenden Epidemie.“ Bayugo wies darauf hin, dass bisher im ganzen Land insgesamt 13.281 Dengue-Fälle bereits in den vom DOH überwachten Krankenhäusern, eingeliefert wurden. Fast 28% dieser Fälle stammten aus der Region Manila.

„Dengue bedarf dringendes Handeln, und wir brauchen dies jetzt. In Ermangelung üblicher Behandlungen und Impfstoffe, müssen wir uns auf die Grundlagen der frühen Prävention und Maßnahmen durch die Gemeinschaft verlassen.“ sagte er. Das DOH hat lokalen Behörden und kommunale Führer dazu aufgefordert, ihren Beitrag zur Vernichtung von möglichen Brutstätten der Mosquitos zu leisten. Dengue wird von weiblichen „Aedes Aegypti Mosquitos“ verursacht, die tagsüber stechen. Sie sind durch weiße Streifen an ihren Beinen gekennzeichnet.

Bayugo sagte, im vergangenen Jahr hätten die Philippinen, mit mehr als 135.000 erfassten Fällen, den schlimmsten Ausbruch von Dengue der letzten 10 Jahre erlebt. Diese Zahl sei höher, als die im Jahr 1998 registrierte, als andere Länder in der südostasiatischen Region auch über große Dengue Ausbrüche berichteten. Aber Bayugo bleibt dabei, dass im Jahr 2010 das Dengue-Problem nicht auf die Philippinen beschränkt blieb, sondern auch andere Länder ebenso betraf wie Vietnam, Indonesien, Kambodscha, Malaysia und Myanmar.

„Die Weltgesundheitsorganisation hat bereits die Philippinen und andere Mitglieds-Staaten der westlichen Pazifik-Region davor gewarnt, dass wir mit einer weiteren Dengue-Krisensituation konfrontiert werden, wenn nicht umgehend Maßnahmen ergriffen werden und ein stärkeres politisches Engagement in den betroffenen Regionen, wirksam in Kraft gesetzt würde.“ sagte er. „Die Herausforderung von Dengue … bleibt erschreckend und wir brauchen die Hilfe aller Kommunen zur besseren Bekämpfung der Bedrohung. Wichtigste Maßnahmen gegen Dengue sind primäre Präventionsmaßnahmen, die in den betroffenen und gefährdeten Gemeinden gestemmt werden müssen.“ ergänzte er.

Quelle: DOH exec warns of ‚far worse‘ dengue outbreak

http://www.philstar.com/Article.aspx?articleId=671379&publicationSubCategoryId=75